26 March 2026, 16:21

Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Landtagswahl 2027

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, als Bundestag in Berlin, Deutschland identifiziert, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fußgängern, Flaggen und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Landtagswahl 2027

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bestätigt, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Diese Entscheidung fällt trotz jüngster Aufrufe von Parteiführern, darunter Bundesarbeitsministerin Barbara Bas, die sich für seine Nominierung ausgesprochen hatte. Links deutliche Wiederwahl zum Oberbürgermeister im vergangenen Jahr hatte Spekulationen über eine mögliche Kandidatur genährt.

Nach monatelangen internen Diskussionen innerhalb der Partei hat Link nun klargestellt, dass er sein Amt in Duisburg als Auftrag und Verantwortung versteht und sich weiterhin der Stadt verpflichtet fühlt. Mit seiner Absage steht die SPD nun vor der Herausforderung, nach Alternativen zu suchen.

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Bundesarbeitsministerin Barbara Bas hatte sich Berichten zufolge bereits im Januar für Links offizielle Nominierung starkgemacht. Die nordrhein-westfälische SPD hatte geplant, noch im selben Monat ihre Wahlkampfstrategie final festzulegen. Bisher wurde jedoch neben Jochen Ott, der am 23. Januar 2026 einstimmig vorgeschlagen wurde, kein weiterer Kandidat formell in Betracht gezogen.

Obwohl die Partei über zahlreiche qualifizierte Persönlichkeiten verfügt, sind bisher keine weiteren Namen ins Spiel gebracht worden. Die SPD steht nun vor der Aufgabe, einen Kandidaten oder eine Kandidatin zu benennen, der oder die den Wahlkampf 2027 im Land anführen soll.

Mit Links Rückzug muss die SPD nun einen neuen Spitzenkandidaten für die Wahl 2027 bestimmen. Bisher ist Jochen Ott der einzige offiziell vorgeschlagene Name. Die endgültige Wahlkampfstrategie der Partei soll in den kommenden Monaten beschlossen werden.

Quelle