06 May 2026, 22:17

Solingens Kirchengebäude: SPD fordert Masterplan nach Stilllegung der Lutherkirche

Luftaufnahme einer Stadt mit einer zerstörten Kirche im Zentrum, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Trümmern nach einem Erdbeben.

Solingens Kirchengebäude: SPD fordert Masterplan nach Stilllegung der Lutherkirche

Die Zukunft der Kirchengebäude in Solingen steht zur Debatte, nachdem die Lutherkirche in der Innenstadt stillgelegt wurde. Ernst Lauterjung, der neue Fraktionsvorsitzende der SPD, fordert einen umfassenden Plan für ihre langfristige Nutzung. Da auch andere Kirchen vor ungewisser Zukunft stehen, gewinnt die Diskussion an Dringlichkeit.

Die Stilllegung der Lutherkirche wirft die Frage auf, wie es nun weitergeht. Ihre künftige Nutzung ist unklar, und die SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat drängt auf eine stadtweite Strategie. Die Kirchen seien mehr als nur religiöse Stätten, argumentieren die Sozialdemokraten – sie dienten als soziale Treffpunkte und prägten das Stadtbild.

Die SPD schlägt vor, eng mit politischen Verantwortlichen, der Stadtverwaltung und den Kirchengemeinden zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden. Mögliche neue Nutzungen für stillgelegte Kirchen wären etwa Wohnraum, Kulturstätten oder Gemeinschaftsräume. Lauterjung betont jedoch, dass die Stadt weder die volle finanzielle noch die organisatorische Verantwortung für diese Gebäude übernehmen könne.

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Um voranzukommen, will die SPD erste Vorschläge in den zuständigen Ausschuss einbringen. Zudem soll es direkte Gespräche mit Kirchenvertretern geben. Ein gemeinsamer Prozess gilt als entscheidend, um nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die sowohl den Gebäuden als auch der Stadtgesellschaft zugutekommen.

Der Vorstoß der SPD für eine abgestimmte Strategie unterstreicht die Notwendigkeit klarer Entscheidungen über Solingens Kirchengebäude. Ohne städtische Finanzhilfen müssen alternative Lösungen gefunden werden, um ihre Rolle im städtischen Leben zu bewahren. Die nächsten Schritte hängen von der Zusammenarbeit zwischen Politikern, Verwaltung und Kirchenvertretern ab.

Quelle