Solingen: CDU und Grüne liefern sich erbitterten Machtkampf um Wirtschaftspolitik
Recep WohlgemutSolingen: CDU und Grüne liefern sich erbitterten Machtkampf um Wirtschaftspolitik
In Solingen sind die Spannungen zwischen CDU und Grünen in der Wirtschaftspolitik eskaliert. Die CDU wirft den Grünen vor, sich mit gemeinsamen Erfolgen zu schmücken, während sie gleichzeitig politische Partner kritisieren. Der Streit dreht sich um die Zusammenarbeit und die öffentliche Wahrnehmung gemeinsamer Leistungen.
Die CDU-Fraktion im Stadtrat behauptet, die Grünen untergrüben die Kooperation, indem sie gemeinsam entwickelte Initiativen als eigene Erfolge darstellten. Ein solches Verhalten widerspreche dem Teamgeist, der für die wirtschaftliche Zukunft Solingens entscheidend sei, so die Christdemokraten.
Der Konflikt spitzte sich zu, nachdem die Grünen ihre Beteiligung an einem wichtigen Wirtschaftsprojekt abgelehnt hatten. Dabei geht es um die Erschließung der Standorte Schrodtberg und Fürkeltrath II sowie um eine Machbarkeitsstudie zur gewerblichen Nutzung am Piepersberg-West. Zudem kritisierte die CDU persönliche Angriffe gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses.
Als Reaktion forderte die CDU die Grünen auf, die persönlichen Auseinandersetzungen zu beenden und sich wieder auf die inhaltliche Arbeit im Ausschuss zu konzentrieren. Die Christdemokraten betonen, dass eine konstruktive Zusammenarbeit für die wirtschaftliche Entwicklung Solingens unverzichtbar sei. Sie verlangten ein Ende der öffentlichen Angriffe und des „Rosinenpickens“ bei gemeinsamen Erfolgen. Der Streit zeigt die anhaltenden Herausforderungen in der lokalen politischen Zusammenarbeit auf.






