Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet Martinshardt II bis 2028
Siegen treibt die Pläne für ein neues Gewerbegebiet mit dem Namen Martinshardt II voran. Das Gelände umfasst eine Fläche, die in etwa der kombinierten Größe von Martinshardt I und Oberes Leimbachtal entspricht. Um das verfügbare Land optimal zu nutzen, sollen neun Plattformen unterschiedlicher Größe entstehen, die durch Böschungen aus „bewehrter Erde“ gestützt werden. Das Design setzt auf Effizienz, ohne dabei die Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren.
Bevor der Bau beginnen kann, muss die Stadt jedoch noch einige Hürden überwinden. Dazu gehören die Sicherung der Baugenehmigungen bis 2026, der Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie der Ausbau der notwendigen Infrastruktur innerhalb von zwei Jahren. Falls alles nach Plan verläuft, könnte das erste Unternehmen 2028 mit den Bauarbeiten beginnen – vorausgesetzt, der Stadtrat erteilt die endgültige Zustimmung.
Das Gewerbegebiet soll ressourcenschonend und klimafreundlich gestaltet werden, mit Plänen für eine grüne Energie- und Wärmeversorgung. Eine abschließende Beratung über den Vorschlag findet während der Stadtratssitzung am 8. Oktober 2025 statt.
Ziel ist es, Siegen ein attraktives Angebot an Industrieflächen zu sichern. Die hohe Nachfrage hat die Notwendigkeit dieser Erweiterung vorangetrieben, wobei die Verantwortlichen hoffen, Unternehmen anzuziehen, die nach modernen und nachhaltigen Standorten suchen.
Die nächsten Schritte hängen von der politischen Zustimmung und erfolgreichen Beratungen ab. Hält man sich an den Zeitplan, beginnen die Infrastrukturarbeiten 2026, und erste Betriebe könnten ab 2028 einziehen. Der Erfolg des Projekts wird davon abhängen, wie gut es gelingt, industrielles Wachstum mit ökologischen und Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen.






