30 May 2026, 16:12

Schwerer Verkehrsunfall in Dortmund-Hörde: Motorrad und E-Scooter kollidieren mit geparktem Auto

Verkehrsunfall in Dortmund-Hörde: Zwei schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall in Dortmund-Hörde: Motorrad und E-Scooter kollidieren mit geparktem Auto

Schwerer Unfall in Dortmunder Stadtteil Hörde: Zwei Personen schwer verletzt

Bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall im Dortmunder Stadtteil Hörde sind am Donnerstagabend zwei Personen schwer verletzt worden. Beteiligt waren ein Motorradfahrer, ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer und ein geparktes Auto. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts illegaler Straßenrennen als wahrscheinliche Ursache.

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Der Unfall ereignete sich kurz vor 21:40 Uhr auf der Robert-Schuhmann-Straße. Ein 30-jähriger Dortmunder war mit seinem Motorrad deutlich zu schnell unterwegs, als er die Kontrolle verlor. Augenzeugen berichteten der Polizei später, er habe kurz vor dem Zusammenstoß leichtsinnige Fahrmanöver ausgeführt.

Als der Motorradfahrer ins Schleudern geriet, prallte er zunächst gegen ein geparktes Auto. Durch den Aufprall wurde er gegen den 14-jährigen Jungen geschleudert, der in dieselbe Richtung mit einem E-Scooter unterwegs war. Der Jugendliche hatte versucht, das stehende Fahrzeug zu überholen, als es zur Kollision kam.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad vollständig zerstört, beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Während der 30-jährige Motorradfahrer leicht verletzt wurde, zog sich der 14-jährige E-Scooter-Fahrer schwerere Verletzungen zu. Beide wurden von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Verkehrsunfallermittlung der Essener Polizei sicherte das beschädigte Motorrad und den E-Scooter als Beweismittel. Die Beamten schätzen den Sachschaden auf etwa 34.000 Euro. Dem Motorradfahrer drohen nun strafrechtliche Vorwürfe wegen illegaler Straßenrennen und fahrlässiger Körperverletzung.

Die Ermittlungen dauern an, wobei Zeugenaussagen die Vorwürfe gefährlichen Fahrverhaltens stützen. Noch ist unklar, ob weitere Anklagepunkte folgen werden. Der Vorfall wirft erneut Fragen zu Raserei und rücksichtslosem Verhalten auf Dortmunder Straßen auf.

Quelle