02 May 2026, 02:16

Ryanair streicht Winterflüge in Deutschland – neun Flughäfen betroffen

Ein Airbus A320-232 ERJ-EJZ der Alitalia startet vom Frankfurter Flughafen mit grünem Gras, B├Ąumen, Geb├Ąuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Ryanair storniert Flüge an Flughäfen in NRW - Ryanair streicht Winterflüge in Deutschland – neun Flughäfen betroffen

Ryanair kürzt Winterflugplan in Deutschland um rund zehn Prozent

Die Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Winterflugangebot in Deutschland und streicht etwa zehn Prozent der geplanten Sitzplätze. Betroffen sind neun Flughäfen im ganzen Land, darunter wichtige Drehtüren in Nordrhein-Westfalen. Als Hauptgrund für die Anpassungen nannte das Unternehmen die hohen Betriebskosten in Deutschland.

Bestätigt wurde die Streichung von je zwei Strecken am Flughafen Köln/Bonn und am Flughafen Weeze. In Köln entfallen die Verbindungen nach Bristol und Kopenhagen, in Weeze die Flüge nach Castellón (Valencia) und ebenfalls nach Kopenhagen. Trotz dieser Kürzungen verzeichnet Weeze aufgrund früherer Ausweitungen insgesamt ein Plus von 23 Prozent bei der Sitzplatzkapazität.

Ryanair hatte im Sommer bereits sieben Maschinen in Weeze stationiert – gegenüber vier in früheren Saison. Durch die aktuellen Kürzungen entfallen nun rund 800.000 Sitze und 24 Strecken aus dem Winterflugplan. Bundesweit wird die Airline in Deutschland damit etwa sieben Millionen Sitze anbieten.

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Zu den betroffenen Flughäfen zählen Memmingen, Berlin-Brandenburg, Baden-Baden, Köln/Bonn, Frankfurt-Hahn, Weeze, Hamburg, Nürnberg und Bremen. Sollten die Kosten weiter hoch bleiben, drohen laut Ryanair zusätzliche Streichungen für den Sommerflugplan 2026. Zudem bestätigte die Airline, die Strecken nach Dortmund, Dresden und Leipzig nicht wiederaufnehmen zu wollen.

Die Änderungen führen zu einer Kapazitätsreduzierung von etwa zehn Prozent im Winterbetrieb. Reisende an den neun betroffenen Flughäfen müssen mit weniger Flugoptionen rechnen. Ryanair ließ offen, ob es bei anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen zu weiteren Kürzungen kommen könnte.

Quelle