Rindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Vito NeureutherRindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Die Preise für Rindfleisch sind zum zweiten Mal in Folge gesunken. Der Verband hat seine Tarife in allen Kategorien um 10 Cent pro Kilogramm Lebendgewicht reduziert. Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Marktdrucks und Lieferengpässen.
Die neuen Verbandspreise liegen nun bei 6,85 Euro pro Kilogramm für Jungbullen der Klasse U3. Jungbullen der Klasse R3 werden mit 6,80 Euro pro Kilogramm bewertet, während Tiere der Klasse O3 6,62 Euro pro Kilogramm erzielen. Bei Kühen beträgt der Preis für die Klasse O3 6,15 Euro pro Kilogramm und für die Klasse R3 6,20 Euro pro Kilogramm.
Trotz der Preissenkungen sind die Verbraucherpreise für Rindfleisch gestiegen. In den ersten Juliwochen zahlten Kundinnen und Kunden 20,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Markt leidet zusätzlich unter schwacher Fleischnachfrage und Preisdruck durch die Metzger. Die angespannte Versorgungslage hält an, wobei einige Schlachtrind-Kategorien weiterhin knapp sind.
Die Preissenkung des Verbands spiegelt die allgemeinen Herausforderungen des Marktes wider. Trotz gesunkener Viehpreise bleibt Rindfleisch für Verbraucher teuer. Lieferengpässe und eine schwache Nachfrage prägen weiterhin die Aussichten der Branche.






