17 June 2026, 19:11

Regionalplan Ruhr gekippt: Gericht stoppt umstrittene Abgrabungsflächen

Niederrhein        OVG Münster kippt Regionalplan Ruhr

Regionalplan Ruhr gekippt: Gericht stoppt umstrittene Abgrabungsflächen

Das Gericht hat den Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf die Abgrabungsgebiete und löst Reaktionen bei lokalen Behörden aus. Rheinberg und andere Kommunen hatten sich vehement gegen die Ausweitung dieser Flächen ausgesprochen.

In seinem Urteil stellte das Gericht die Regelungen zu den Abgrabungsgebieten infrage und erklärte den gesamten Regionalplan Ruhr für ungültig. Die schriftliche Begründung des Urteils steht jedoch noch aus.

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Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter begrüßte die Entscheidung. Er argumentierte, die Stadt trage bereits jetzt erhebliche Belastungen durch den Kies- und Sandabbau. Richter forderte zudem eine ausgewogene Planung, die die Interessen der Region berücksichtigt.

Rheinberg, der Kreis Wesel und weitere Kommunen hatten sich gemeinsam gegen die Ausweitung der Abgrabungsflächen gestellt. Sie warnten vor schweren Folgen für Anwohner, Natur und Landschaft im Niederrhein. Der Kreis Wesel und die betroffenen Städte werden nun das Urteil und seine Konsequenzen prüfen.

Rheinberg plant, sich aktiv in die nächsten Schritte einzubringen, um die Belange der örtlichen Bevölkerung und der Umwelt zu schützen. Das Gerichtsurteil markiert einen bedeutenden Moment für die zukünftige Planung der Region.

Quelle