Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für mehr Effizienz
Adriana SchachtReform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für mehr Effizienz
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne von Familienministerin Karin Prien zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Effizienz zu steigern, ohne die finanzielle Unterstützung für bestehende Initiativen zu kürzen.
Klein stimmt mit Prien überein, dass einige Projekte im Rahmen des Programms zu sehr in sich gekapselt seien. Er bezeichnete sie als übermäßig selbstbezogen und betonte die Notwendigkeit einer breiteren gesellschaftlichen Einbindung. Von den Reformen betroffen sein werden auch Organisationen, die sich gegen Antisemitismus engagieren.
Klein zeigte sich zuversichtlich, dass wertvolle Gruppen auch nach der Überprüfung weiterhin gefördert werden. Er befürwortet eine bessere Vernetzung zwischen Antidiskriminierungsstellen und anderen Bereichen wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren und der Volkssolidarität. Seiner Ansicht nach könnte diese erweiterte Zusammenarbeit die Wirkung des Programms verstärken.
Die geplanten Änderungen konzentrieren sich darauf, die Mittelvergabe zu optimieren, ohne die Unterstützung zu reduzieren. Kleins Zustimmung unterstreicht das Bestreben nach einer engeren Abstimmung zwischen den Akteuren, die sich gegen Vorurteile einsetzen. Die Reformen werden voraussichtlich prägend für die künftige Ausrichtung von „Lebendige Demokratie“ sein.






