Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Valeria TrubFahrer flieht vor der Polizei, um Haftbefehl zu vermeiden - Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Ein 33-jähriger Mann befindet sich nach einer rasanten Verfolgungsjagd in Wuppertal am Freitag in Polizeigewahrsam. Die Verfolgung begann, als er bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der B236 in der Nähe von Schüren flüchtete. Die Behörden hatten bereits nach ihm gefahndet, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen schweren Raubes vorlag.
Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag, als Beamte versuchten, einen Mini auf der B236 anzuhalten. Statt zu kooperieren, beschleunigte der gesuchte Mann – gegen den schwere Vorwürfe vorlagen – und floh. Die Polizei leitete eine Verfolgung nach Standardprotokoll ein, doch der Verdächtige erreichte Geschwindigkeiten, die die Beamten zeitweise aus den Augen verlieren ließen.
Während der Verfolgungsjagd streifte der flüchtige Wagen ein anderes Fahrzeug und verletzte dessen 41-jährigen Fahrer. Der Verdächtige ließ seinen beschädigten Mini später auf der B1 zurück, wo er von der Polizei sichergestellt wurde. Nach der Bergung des Fahrzeugs ermittelten die Ermittler die Angehörigen des Mannes und durchsuchten ein nahegelegenes Anwesen. Kurze Zeit später konnte er lokalisiert und festgenommen werden.
Da es sich zunächst um eine routinemäßige Verkehrskontrolle handelte, waren keine besonderen Vorbereitungen für die Verfolgung getroffen worden. Dem Mann drohen nun zusätzliche Anklagepunkte im Zusammenhang mit der Flucht und dem Unfall.
Der Festgenommene bleibt vorerst in Gewahrsam und soll in den kommenden Tagen in eine Justizvollzugsanstalt überstellt werden. Der verletzte Fahrer wurde medizinisch versorgt, während die Polizei weiterhin Beweismaterial vom Unfallort auswertet. Die Behörden haben noch keine weiteren rechtlichen Schritte über den bestehenden Haftbefehl hinaus bestätigt.






