Radwege, Lkw-Routen und Sanierungen: Was der Verkehrsausschuss jetzt beschlossen hat
Valeria TrubRadwege, Lkw-Routen und Sanierungen: Was der Verkehrsausschuss jetzt beschlossen hat
Der Verkehrs- und Mobilitätsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung mehrere zentrale Straßen- und Radverkehrsprojekte geprüft. Zu den Beschlüssen zählten Änderungen an der Radinfrastruktur, Verbesserungen für den Lkw-Verkehr sowie anstehende Sanierungsarbeiten. Während einige Vorhaben auf Hindernisse stießen, wurden andere wie geplant vorangetrieben.
Der Ausschuss stimmte für Variante 1 bei der Neugestaltung der Buchholzstraße und behält damit weitgehend die bestehende Verkehrsführung bei. Zudem wurden geschützte Radwege auf beiden Seiten der Paffrather Straße zwischen Reuterstraße und Stationsstraße beschlossen.
SPD und Grüne setzten sich für Nachbesserungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg ein, mit Fokus auf die Radverkehrsförderung. Die CDU schlug hingegen vor, die Straße Auf der Kaule in Refrath zu verbreitern, um den Lkw-Verkehr zu erleichtern und die Einbahnregelung aufzuheben.
Ein Projekt scheiterte vorerst: Das Verwaltungsgericht Köln lehnte die geplante Radspur auf dem Hasenweg in Refrath ab. Begündet wurde dies mit unzureichenden Verkehrsuntersuchungen. Das Vorhaben ist damit vorerst gestoppt, und bereits umgesetzte Maßnahmen müssen rückgängig gemacht werden.
Für die Zukunft sind Sanierungsarbeiten an der Leverkuser Straße im Jahr 2027 vorgesehen, wobei RheinNetz in der ersten Jahreshälfte eine Wassertransportleitung erneuern wird. Zudem billigte der Ausschuss das Maßnahmenprogramm 2026–2028, wobei jedoch nur die Projekte für 2026 finalisiert wurden. Kritisch angemerkt wurde der Personalmangel – derzeit ist nur eine Mitarbeiterin für die statische Verkehrssteuerung zuständig.
Die Beschlüsse des Ausschusses werden den lokalen Verkehr in den kommenden Jahren prägen. Während die geschützten Radwege an der Paffrather Straße umgesetzt werden, bleibt das Projekt am Hasenweg vorerst blockiert. Die Baumaßnahmen an der Leverkuser Straße und die Personalsituation erfordern weitere Aufmerksamkeit, sobald die Planungen konkretisiert werden.






