23 March 2026, 18:25

"Prinz Georgs Gartentraum": Einzigartige Ausstellung endet mit Klangkunst-Highlights

Außenansicht des Dream Theaters in St. Louis, Missouri, mit Glastüren, Fenstern, einem Namensschild, einem Mülleimer, einem Topf mit einer Pflanze und einer Straße unten.

"Prinz Georgs Gartentraum": Einzigartige Ausstellung endet mit Klangkunst-Highlights

Einzigartige Ausstellung im Museum Schloss Steinheim endet diesen Monat

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Die Sonderausstellung "Prinz Georgs Gartentraum" im Museum Schloss Steinheim neigt sich dem Ende zu. Sie beleuchtet das Leben von Prinz Georg von Hessen-Darmstadt während seines Aufenthalts auf dem Schloss in den Jahren 1809 bis 1813. Die Schau verbindet Geschichte mit moderner Klangkunst und präsentiert Installationen lokaler sowie international renommierter Künstler.

Gefördert wird die Ausstellung von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Hessischen Museumsverband. Neben historischen Exponaten erwarten die Besucher interaktive Kunst- und Klangwerke von Volker Staub, Nikolaus Heyduck und dem in Steinheim ansässigen Künstler Lasse-Marc Riek.

Riek, bekannt für seine Feldaufnahmen und elektroakustischen Kompositionen, tritt beim großen Finale am Donnerstag, 9. Oktober, um 18 Uhr live auf. Zudem hat er eine besondere Klanginstallation im Nachtigallenhain gestaltet, die am Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr zu erleben ist. Der Zugang ist kostenfrei für Besucher, die vom Mainufer aus anreisen.

Die Installation präsentiert seltene Naturtöne – von Fledermaus-Ortungssignalen bis hin zur Klangumsetzung pflanzlicher Biodaten. Riek wurde für seine innovativen Arbeiten im Bereich der Soundscapes bereits mehrfach ausgezeichnet; seine Werke waren weltweit in Galerien und Museen zu sehen.

Bevor die Ausstellung am Sonntag, 19. Oktober, schließt, findet noch ein Vortrag unter dem Titel "Wissensdurst: Mit den Ohren sehen – Zwischen Kunst und Wissenschaft" statt. Der Eintritt beträgt 6 Euro (inkl. Museumseintritt und einem Getränk).

Die Schau verbindet historische Einblicke mit zeitgenössischer Klangkunst und bietet den Besuchern eine ungewöhnliche Perspektive auf das Erbe Prinz Georgs. Nach dem 19. Oktober sind die Installationen und Exponate nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle