10 May 2026, 12:17

Polizei stoppt Raser und illegale Tuning-Treffen in Bad Oeynhausen

Weißes Polizeiauto mit "Polizei"-Aufschrift auf einer Straße vor einer Stadt, umgeben von fahrendem Verkehr, Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Polizei stoppt Raser und illegale Tuning-Treffen in Bad Oeynhausen

Großangelegte Verkehrskontrollen der Polizei in Bad Oeynhausen am Wochenende

Die Polizei in Bad Oeynhausen hat am Wochenende eine großflächige Verkehrskontrollaktion durchgeführt. Beamte überprüften an mehreren Orten überhöhte Geschwindigkeiten, illegale Treffen sowie nicht genehmigte Autotreffen. Die Maßnahmen führten zu Bußgeldern, Verwarnungen und in einigen Fällen sogar zu drohenden Fahrverboten.

An der Kanalstraße wurden 1.070 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 134 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Der schwerwiegendste Verstoß kam von einem 30-jährigen Mann aus Herford, der mit einem Volkswagen 91 km/h fuhr. Von den Rasern erhielten 113 ein Bußgeld, gegen 21 wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, und vier müssen mit dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen.

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An anderen Orten ging die Polizei gegen Zusammenkünfte der Tuning-Szene vor. Im Werre-Park verhinderten Beamte, dass ein Konvoi aus acht stark modifizierten Fahrzeugen das Gelände betrat. Acht Personen, die sich weigerten, den Bereich zu verlassen, erhielten später Platzverweise. Gleichzeitig wurden auf dem Parkplatz am Kaiser-Wilhelm-Denkmal etwa 15 Oldtimer und moderne Youngtimer dokumentiert.

Insgesamt ergab die Aktion zwei Strafanzeigen, 23 Ordnungswidrigkeitenverfahren und 153 Verwarnungen. Die Behörden betonten, dass sie die Verkehrskontrollen und die Bekämpfung nicht genehmigter Treffen der Tuning-Community weiterhin konsequent verfolgen werden.

Die Wochenendoperation unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Rasen und illegale Autotreffen in der Region einzudämmen. Mit Bußgeldern, Verwarnungen und Platzverweisen hat die Polizei deutlich gemacht, dass weitere Kontrollen folgen werden. Medienanfragen zur Aktion können an die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke gerichtet werden.

Quelle