Polizei Recklinghausen blitzt 300 Raser vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen kontrolliert Verkehr und Sicherheit an Schulen und Kitas
Die Polizei in Recklinghausen hat am Dienstag Verkehrskontrollen und Sicherheitsaktionen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der länderübergreifenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die darauf abzielt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle mit Kindern zu verhindern.
Am 3. Juni konzentrierten sich die Beamten auf Rasen und rücksichtsloses Verhalten im Umfeld von Bildungseinrichtungen. Dabei registrierten sie über 300 Geschwindigkeitsverstöße – darunter einen Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h unterwegs war. Auch ein Schulbus mit Kindern an Bord wurde mit 48 km/h in einer Tempo-30-Zone geblitzt.
Polizeiberater arbeiteten zudem mit Viertklässlern und deren Familien zusammen. Die Kinder übten sicheres Verhalten im Straßenverkehr und lernten, wie man gefährliche Stellen meistert. Zudem wurden ihre Fahrräder auf wichtige Sicherheitsmerkmale überprüft.
Wiederholt stellten die Beamten auch fest, dass Kinder in Fahrzeugen unzureichend oder gar nicht gesichert waren. In diesem Jahr lag der Fokus der Kampagne besonders auf der Sicherheit von Kindern auf dem Weg zu Schule und Kita.
Die Initiative sollte Autofahrer und Fußgänger für die Risiken von Rasen und mangelnder Kindersicherung sensibilisieren. Die Polizei hofft, dass die Maßnahmen dazu beitragen, Unfälle zu verringern und ein sicherheitsbewussteres Verhalten zu fördern.
