24 May 2026, 08:18

Polizei Mönchengladbach ahndet 50 Verkehrsverstöße bei Ablenkungskontrollen

POL-MG: Kontrolltag im Rahmen der europäischen Aktionswoche ROADPOL zum Thema "Fokus auf die Straße"

Polizei Mönchengladbach ahndet 50 Verkehrsverstöße bei Ablenkungskontrollen

Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich gezielte Verkehrskontrollen in Rheydt und Mönchengladbach durchgeführt. Die zweitägige Aktion war Teil einer größeren Kampagne unter dem Motto „Konzentration im Verkehr“. Im Fokus standen Fahrer, die durch elektronische Geräte abgelenkt waren – mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Straßenverkehrsregeln durchzusetzen.

Die Kontrollen fanden zwischen dem 6. und 12. Oktober statt, wobei die Beamten verschiedene Verstöße ahndeten. Insgesamt wurden 38 Autofahrer wegen der Nutzung von Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung mit Bußgeldern belegt. Fünf weitere wurden erwischt, weil sie Navigationsgeräte während der Fahrt bedienten, und zwei sahen sich Videos auf ihrem Handy an.

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Vier Personen mussten ihren Führerschein vorweisen – vergeblich, da sie ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Zudem wurden 16 Fahrer bestraft, weil sie keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, während zwei weitere bei Rot über die Ampel fuhren.

Die Behörden wiesen auf die Gefahren selbst kurzer Unaufmerksamkeit hin: Ein Blick auf eine WhatsApp-Nachricht für nur zwei Sekunden bei Tempo 50 bedeutet, dass ein Fahrer effektiv 30 Meter „blind“ zurücklegt. Ähnlich kann das Anschauen eines Instagram-Reels auf dem Fahrradsattel in zwei Sekunden zu einer 10 Meter langen „Tunnelblick“-Phase führen – mit deutlich erhöhtem Unfallrisiko.

Ziel der Aktion war es, Ablenkungen im Straßenverkehr zu verringern und die Verkehrsvorschriften konsequent durchzusetzen. Durch die Ahndung von Verstößen und Aufklärungskampagnen will die Polizei riskantes Verhalten hinter dem Steuer eindämmen. Gleichzeitig sollte die Kampagne Fahrern die realen Folgen von kurzen Konzentrationslücken vor Augen führen.

Quelle