10 April 2026, 20:17

Polizei Lüdenscheid warnt vor Online-Betrug und Sextortion-Fällen

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Podium, wahrscheinlich bei der Vorstellung eines Regierungsentwurfs zum Verbot des Internets.

Polizei Lüdenscheid warnt vor Online-Betrug und Sextortion-Fällen

Die Polizei in Lüdenscheid ermittelt in zwei getrennten Betrugsfällen, die von Anwohnern gemeldet wurden. In einem Fall ging es um einen Betrug auf einem Online-Marktplatz, im anderen um Erpressung nach dem Austausch intimer Fotos. Beide Vorfälle unterstreichen die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Risiken digitaler Zahlungen und der Sicherheit im Internet.

Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid wurde Opfer eines Betrugs, nachdem er versucht hatte, einen gebrauchten MiniDisc-Rekorder über eine Online-Plattform zu kaufen. Er überwies das Geld per PayPal, stellte jedoch fest, dass das Konto des Verkäufers gesperrt worden war. Das Geld landete schließlich bei einer unbekannten dritten Person.

Das Opfer hatte zunächst den geforderten Betrag gezahlt, wurde jedoch misstrauisch, als weitere Forderungen folgten. Daraufhin wandte er sich an die Polizei, die den Fall nun als Erpressung behandelt.

In einem weiteren Vorfall berichtete ein anderer Einwohner, Ziel von "Sextortion" geworden zu sein, nachdem er intime Fotos geteilt hatte. Später wurde er um Geld erpresst. Die Behörden raten dringend davon ab, explizite Bilder zu versenden, Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen oder private Videoanrufe mit unbekannten Personen zu führen.

Die Polizei warnt zudem vor der Nutzung der Option "Freunde und Familie" bei Zahlungen über Plattformen wie PayPal. Stattdessen empfehlen die Beamten Bargeschäfte vor Ort oder die Nutzung der offiziellen Zahlungsdienste des Marktplatzes.

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Beide Fälle werden weiterhin untersucht. Die Polizei betont erneut, wie wichtig Vorsicht bei Online-Transaktionen und dem Teilen persönlicher Inhalte ist. Die Bürger werden aufgefordert, Zahlungsdetails zu überprüfen und Kontakte zu unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Personen zu meiden.

Quelle