20 April 2026, 14:25

Polizei ermittelt nach grausamer Hundequälerei in Dortmund – Video löst Empörung aus

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundequälerei in Dortmund – Video löst Empörung aus

Die Dortmunder Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall löste landesweite Empörung aus und führte zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung. Mittlerweile wurde ein 44-jähriger Ortsansässiger als Hauptverdächtiger identifiziert.

Die Ermittlungen begannen, als das Video in sozialen Netzwerken verbreitet wurde und zu sehen war, wie das Tier mehrfach geschlagen wird. Die Behörden handelten umgehend und leiteten ein Verfahren nach dem deutschen Tierschutzgesetz ein. Die Polizei warnte zudem davor, die Aufnahmen weiterzuverbreiten, da dies die Sichtbarkeit der Tat noch verstärken könnte.

Mit einem richterlichen Durchsuchungsbefehl durchsuchten Beamte die Wohnung des Verdächtigen und beschlagnahmten den Hund. Das Tier wurde anschließend in ein Tierheim gebracht, wo es nun versorgt wird. Gleichzeitig rief die Polizei die Bevölkerung dazu auf, von Drohungen oder Aufrufen zu Selbstjustiz abzusehen – solche Handlungen würden als Straftat verfolgt.

Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Behörden Beweise sammeln und die zahlreichen Meldungen besorgter Bürger auswerten.

Der Beschuldigte, der nun unter Beobachtung steht, muss mit möglichen Anklagen wegen Tierquälerei rechnen. Der Hund bleibt unter dem Schutz des Tierheims, bis das juristische Verfahren abgeschlossen ist. Die Polizei wiederholt ihren Appell an die Öffentlichkeit, keine Eigeninitiative zu ergreifen.

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