08 May 2026, 00:25

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuerrückerstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuerrückerstattungen

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Solinger Bürger ab: Gefälschte E-Mails gaukeln Steuererstattung vor

Ein neuer Phishing-Betrug richtet sich an Einwohner Solingens mit gefälschten E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. Die Nachrichten versprechen eine Steuerrückerstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 – doch in Wahrheit soll damit der Diebstahl persönlicher und finanzieller Daten betrieben werden. Berichte über ähnliche betrügerische Nachrichten, die sich als offizielle Behörden ausgeben, häufen sich in der Stadt.

Die betrügerischen E-Mails wirken täuschend echt: Sie nutzen offizielle Logos und die Farbgestaltung staatlicher Institutionen. Die Empfänger werden darin informiert, ihnen stehe eine Rückerstattung zu, und aufgefordert, ihre Bankdaten für die Auszahlung anzugeben. Um Druck auszuüben, setzen die Betrüger eine Frist von 72 Stunden – ein Trick, um Opfer zu überstürzten Entscheidungen zu drängen.

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Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar: Steuerangelegenheiten werden niemals per E-Mail abgewickelt. Die Behörden warnen, dass unerwartete Rückerstattungsmitteilungen, Anfragen nach Bankdaten oder verdächtige Links klare Warnsignale sind. Bürger sollten solche Nachrichten sofort löschen, ohne Links anzuklicken oder persönliche Daten preiszugeben.

Wer bereits sensible Informationen weitergegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren und Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten überprüfen. Bei Unsicherheit über die Echtheit einer E-Mail kann man sich direkt an das örtliche Finanzamt oder die offizielle Steuerbehörde wenden, um die Nachricht zu verifizieren.

Der Betrug unterstreicht die wachsende Gefahr von Phishing in Solingen, wo Cyberkriminelle das Vertrauen in offizielle Kommunikation ausnutzen. Die Bürger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, unerwartete finanzielle Angebote kritisch zu hinterfragen und verdächtige Nachrichten zu melden. Schnelles Handeln kann vor finanziellen Verlusten schützen und missbräuchliche Nutzung persönlicher Daten verhindern.

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