23 May 2026, 16:22

NRW verzeichnet höchste Inflation 2023 – doch nicht alle Preise steigen gleich

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet höchste Inflation 2023 – doch nicht alle Preise steigen gleich

Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent. Damit verzeichnet die Region die höchste jährliche Inflationsrate in diesem Jahr – wobei einige Sektoren deutlich stärkere Preisanstiege verzeichneten als andere.

Die Lebensmittelkosten in NRW erhöhten sich insgesamt um 2,1 Prozent, allerdings mit großen Unterschieden zwischen den einzelnen Kategorien. Obst verteuerte sich um 7,1 Prozent, während Milchprodukte und Eier um 3,8 Prozent teurer wurden. Gleichzeitig sanken die Preise für Gemüse um 3,3 Prozent, und Speisefette sowie -öle verbilligten sich um 3,8 Prozent.

Besonders stark stiegen die Ausgaben für Unterkünfte: Hier kletterten die Kosten um 7,2 Prozent und belasteten die Haushaltskassen zusätzlich. Auch Versicherungsdienstleistungen wurden deutlich teurer – die Preise zogen um 6,4 Prozent an. Einen der wenigen Rückgänge gab es bei Heizöl, das im Vergleich zu September 2022 um 5,5 Prozent günstiger wurde.

Die Inflationsrate von 2,3 Prozent spiegelt ein uneinheitliches Bild der Wirtschaftslage in NRW wider. Zwar wurden einige Grundnahrungsmittel wie Gemüse und Öle günstiger, doch die steigenden Kosten für Wohnen, Versicherungen und bestimmte Lebensmittel trieben die Lebenshaltung insgesamt in die Höhe. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Preisdruckbelastungen in zentralen Bereichen für die Bevölkerung.

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