16 March 2026, 14:18

NRW-Polizei jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben

Eine Gruppe von Polizeiwagen vor einem Gebäude geparkt, mit Menschen auf der linken Seite der Straße, Bäumen, Polen, einer Brücke und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und vier Hubschraubern, die oben im Bild fliegen.

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Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Social-Media-Influencer vor, die illegale Straßenrennen bewerben

Die Maßnahme folgt auf wiederholte Vorfälle, bei denen gefährliche Autostunts große Menschenmengen anlockten. Die Behörden kündigten an, künftig Online-Aktivitäten zu überwachen und schnell gegen Organisatoren und Teilnehmer vorzugehen.

Im Fokus der neuen Strategie stehen Influencer, die rücksichtsloses Fahrverhalten filmen und verbreiten. Ihre Beiträge ziehen oft Zuschauer zu nicht genehmigten Treffen, was die öffentliche Sicherheit gefährdet. Die Polizei kann nun offizielle Verwarnungen aussprechen oder Personen nach geltendem Recht bestimmte Gebiete verbieten.

Um Umgehungsversuchen vorzubeugen, wird das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKP NRW) mit Behörden in Belgien und den Niederlanden zusammenarbeiten. Die grenzüberschreitende Kooperation soll verhindern, dass Täter in Nachbarländer fliehen. Zudem könnten Hubschrauber und Drohnen eingesetzt werden, um Beweise zu sammeln und illegale Veranstaltungen in Echtzeit zu verfolgen.

Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die frühzeitige Intervention: Beamte werden die Social-Media-Kanäle von Influencern nach Hinweisen auf bevorstehende Treffen durchsuchen. Groß angelegte Polizeieinsätze sollen dann Teilnehmer abfangen, bevor sie den Veranstaltungsort erreichen.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Gefährdung der Öffentlichkeit durch illegale Rennen und Stunts zu verringern. Die Behörden setzen auf Überwachung, grenzüberschreitende Abstimmung und schnelle Einsatzkräfte, um die Regeln durchzusetzen. Influencer, die solche Events bewerben, müssen unter dem neuen Vorgehen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

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