25 April 2026, 20:20

NRW-Pendler setzen weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Eine belebte Stadtstraße in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, umgeben von hohen Gebäuden, Bäumen, Laternen und Schildern unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen weiterhin auf das Auto – trotz kurzer Arbeitswege

Fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr zur Arbeit in eine andere Stadt gependelt. Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Auto bleibt das bevorzugte Verkehrsmittel der Berufspendler – fast sieben von zehn Beschäftigten stiegen dafür hinters Steuer. Nur ein kleiner Teil ging zu Fuß oder hatte lange Fahrten von über einer Stunde.

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2024 lebten und arbeiteten 4,4 Millionen Erwerbstätige in der Region in derselben Kommune. Die übrigen 4,9 Millionen pendelten dagegen in andere Gebiete – ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Köln, Düsseldorf und Essen waren die beliebtesten Ziele für Berufspendler. Besonders stach Holzwickede hervor: Die Gemeinde verzeichnete mit rund 83 Prozent den höchsten Anteil an Einpendlern – also Beschäftigten, die von außerhalb anreisten.

Die meisten Pendler benötigten weniger als 30 Minuten für den Arbeitsweg. Nur sechs Prozent hatten Fahrten von über einer Stunde. Das Auto dominierte den täglichen Berufsverkehr: 69 Prozent der Beschäftigten fuhren damit zur Arbeit. Öffentliche Verkehrsmittel nutzten 14 Prozent, zehn Prozent stiegen auf das Fahrrad. Lediglich sechs Prozent gingen zu Fuß.

Die Daten unterstreichen die anhaltende Abhängigkeit vom Auto im Pendleralltag Nordrhein-Westfalens. Mit fast fünf Millionen Menschen, die kommunale Grenzen für den Arbeitsweg überqueren, bleiben die Verkehrsgewohnheiten weitgehend unverändert. Kurze Fahrzeiten und die Attraktivität der großen urbanen Zentren prägen die Pendlerströme der Region.

Quelle