Niederrheinische Industrie startet 2026 mit dramatischen Umsatzeinbrüchen ins neue Jahr
Recep WohlgemutNiederrheinische Industrie startet 2026 mit dramatischen Umsatzeinbrüchen ins neue Jahr
Industrieunternehmen am Niederrhein starten mit schweren Rückschlägen ins Jahr 2026
Die Industrie am linken Niederrhein hat einen schwierigen Jahresbeginn 2026 erlebt. Im ersten Quartal sanken die Gesamtumsätze um 9,9 Prozent, wobei die meisten Branchen deutliche Einbußen verzeichneten. Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für die Hersteller in der Region.
Die Inlandsumsätze gingen im frühen Jahresverlauf um 8,4 Prozent zurück. Noch stärker betroffen waren die Exporteure: Die Auslandsumsätze brachen um 11,0 Prozent ein. Besonders hart traf es die chemische Industrie, die einen Rückgang von 17,0 Prozent hinnehmen musste.
Am stärksten betroffen war der Maschinenbau, dessen Umsätze um 20,8 Prozent einbrachen. Auch die Nahrungs- und Genussmittelbranche kämpfte mit einem Minus von 11,9 Prozent. Lediglich die Metallherstellung und -verarbeitung konnte ein leichtes Plus von 1 Prozent verbuchen.
Innerhalb der Region verzeichnete der Kreis Viersen einen Umsatzrückgang von 5,0 Prozent. Angesichts der schwachen Entwicklung fordern Wirtschaftsexperten nun Gegenmaßnahmen. Der Hauptgeschäftsführer der IHK mahnt, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie mit mehr Nachdruck zu stärken.
Erste Jahreshälfte 2026: Deutliche Einbrüche in fast allen Industriebranchen am Niederrhein
Das erste Quartal 2026 brachte für die meisten Industriebereiche am linken Niederrhein spürbare Rückgänge. Nur die Metallproduktion legte zu, während der Maschinenbau und die Chemie die größten Verluste hinnehmen mussten. Die Ergebnisse zeigen, wie dringend die Region unterstützende Maßnahmen für ihre angeschlagenen Unternehmen benötigt.






