Neue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Flucht und Vertreibung nach 1945
Adriana SchachtNeue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Flucht und Vertreibung nach 1945
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Das Städtische Museum Emmendingen präsentiert eine neue Ausstellung, die den Einfluss von Flucht und Migration auf die moderne Gesellschaft untersucht. Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ wird die Schau am Sonntag, den 21. Juni, um 11:15 Uhr mit einer Eröffnung feierlich zugänglich gemacht. Das Projekt ist die erste große Initiative unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung beleuchtet die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen wurden. Sie erlitten Vertreibung und den Verlust ihrer Identität – Geschichten, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Gleichzeitig werden Themen wie Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt aufgegriffen.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entstand eine Schau mit starkem regionalem Bezug. Sie rückt die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen in den Fokus und verknüpft lokale Erzählungen mit übergeordneten historischen Ereignissen. Bis zum 8. November 2023 können Besucherinnen und Besucher diese Themen erkunden.
Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Besuche sind nach Vereinbarung möglich.
Die Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick, wie vergangene Migrationsbewegungen bis heute auf die Gesellschaft wirken. Über fast fünf Monate hinweg bleibt ausreichend Zeit, sich mit den vorgestellten Themen auseinanderzusetzen. Die Eröffnung am ersten Tag führt das Projekt der Öffentlichkeit vor.






