26 March 2026, 06:22

Mummelsee-König Hermann Müller gibt Rolle nach 30 Jahren an Enkel Ben weiter

Schwarz-weiß-Foto einer Familie in einem Kanu auf einem See mit Bergen und Bäumen im Hintergrund, Himmel oben sichtbar und Text unten.

Mummelsee-König Hermann Müller gibt Rolle nach 30 Jahren an Enkel Ben weiter

Seit drei Jahrzehnten verkörpert Hermann Müller die Legende des Mummelsee-Königs. In einem Mantel aus Schilfgras, mit Krone und Stelzen bekleidet, ist er zu einer beliebten Figur am Schwarzwaldsee geworden. Nun könnte bald sein Enkel Ben in seine Fußstapfen treten und eine Tradition fortführen, die Besucher begeistert und die lokale Folklore lebendig hält.

Vor 30 Jahren übernahm Hermann Müller erstmals die Rolle des Mummelsee-Königs – wenn auch mit Unterbrechungen. Sein markantes Kostüm, bestehend aus einem Mantel aus Seegras, einem Dreizack und einer Krone, macht ihn unverkennbar, während er auf Stelzen hoch über den Köpfen der Menge thront. An sonnigen Tagen patrouilliert er am Ufer, erschreckt scherzhaft Erwachsene und verteilt Süßigkeiten an Kinder. Touristen stehen oft Schlange, um sich mit ihm fotografieren zu lassen, und halten so die Tradition lebendig.

Vor zwei Jahren kündigte Müller an, sich aus der Rolle zurückzuziehen. Sein Enkel Ben, der bereits großes Interesse zeigt, könnte die Nachfolge bereits im nächsten Jahr antreten. Die Figur bleibt eine der Hauptattraktionen der Region und festigt den mystischen Ruf des Sees.

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Die Auftritte des Mummelsee-Königs sind eng mit dem Berghotel Mummelsee verbunden, das Karl-Heinz Müller gehört. Das Hotel liegt an der Schwarzwaldhochstraße 11 in Seebach und bildet das Zentrum der Aktivitäten am See, wo die Auftritte des Königs zum besonderen Charme beitragen.

Sollte Ben seinem Großvater nachfolgen, beginnt für die Tradition des Mummelsee-Königs ein neues Kapitel. Die Mischung aus Schelmerei und Herzlichkeit sichert seine Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Bis dahin bleiben die Legende – und die Süßigkeiten – ein fester Bestandteil jedes Besuchs an diesem malerischen Fleckchen im Schwarzwald.

Quelle