Mönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Provisorium mit Vision für 2029
Adriana SchachtMönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Provisorium mit Vision für 2029
In Mönchengladbach nimmt die siebte Gesamtschule der Stadt vor ihrer Eröffnung Gestalt an. Die Arbeiten an einem provisorischen Gebäude schreiten zügig voran, damit der Unterricht nach den Sommerferien beginnen kann. Die ersten 108 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen werden dann ihr Studium in der Breite Straße aufnehmen.
Das Interimsgebäude dient der Schule bis 2029 als Standort. In diesem Jahr sollen Lehrkräfte und Lernende in den Neubau umziehen, der auf dem westlichen Teil des ehemaligen Sportplatzes entstehen wird.
Für das permanente Schulgebäude sind fünf miteinander verbundene Bauabschnitte geplant, jeder mit einem eigenen Innenhof. Zudem wird eine Turnhalle zum Komplex gehören. Im Inneren entsteht eine moderne Lernlandschaft mit offenen Flächen, differenzierten Lernzonen und ruhigen Rückzugsorten für konzentriertes Arbeiten.
Die Bauarbeiten gestalten sich aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse anspruchsvoll. Tiefgründungen mit Pfählen sollen die Last des Gebäudes in stabile Erdschichten übertragen. Auch die Bewältigung des Grundwassers erfordert während des Prozesses besondere Aufmerksamkeit.
Um den Fortschritt zu beschleunigen, wurde der Tiefbau separat ausgeschrieben. Noch in diesem Jahr soll diese Phase beginnen. Ein finalisierter Entwurf wird im Oktober den Stadtvertreterinnen und -vertretern präsentiert.
Die Schule wird planmäßig mit ihren provisorischen Räumlichkeiten eröffnet. Der Bau des Hauptgebäudes bleibt im Zeitplan für die Fertigstellung 2029. Das Projekt verspricht eine moderne, gut ausgestattete Lernumgebung für künftige Generationen von Schülerinnen und Schülern.






