03 April 2026, 02:17

Mönchengladbach leuchtet lila für Frühchen und lädt zum Familientag ein

Ein Krankenhauszimmer mit einem Baby auf einem Bett umgeben von medizinischer Ausrüstung, das einen weißen Body trägt und friedlich aussieht.

Mönchengladbach leuchtet lila für Frühchen und lädt zum Familientag ein

Städtische Kliniken Mönchengladbach begehen den Welt-Frühchentag mit einer besonderen Kampagne und einem Familientag

Die Initiative "Lila für Frühchen" soll auf Frühgeburten aufmerksam machen – mit Aktionen am 16. und 17. November. Familien von Frühgeborenen sind eingeladen, im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Rheydt gemeinsam zu feiern.

Am 16. und 17. November wird das Hauptgebäude des St.-Elisabeth-Krankenhauses in lila Licht getaucht, um ein Zeichen für die Kampagne zu setzen. Das Personal trägt zudem "Lila für Frühchen"-Buttons, um Solidarität mit betroffenen Familien zu zeigen. Das neonatologische Team des Krankenhauses steht während der Veranstaltung im direkten Austausch mit Eltern und Kindern.

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Der Höhepunkt der Feierlichkeiten findet am Montag, dem 17. November, von 11 bis 14 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an [email protected] ist erforderlich. Das Programm umfasst Gespräche mit medizinischem Personal, ein "Stilles Konzert" sowie eine Bastelaktion für Kinder.

Laut Statistischem Bundesamt kamen 2023 in Deutschland rund 51.000 Kinder zu früh zur Welt – das entspricht etwa 8,3 Prozent aller Geburten. Regionale Unterschiede waren deutlich: Die höchsten Frühgeburtenraten verzeichneten Bremen (9,8 %), Sachsen-Anhalt (9,2 %) und Mecklenburg-Vorpommern (9,1 %), während Bayern (7,6 %) und Baden-Württemberg (7,8 %) die niedrigsten Werte aufwiesen.

Die Veranstaltung bietet Familien die Möglichkeit, sich mit Fachkräften des Gesundheitswesens und untereinander auszutauschen. Die Aktionen des St.-Elisabeth-Krankenhauses lenken den Blick auf die Herausforderungen und Unterstützungsangebote bei Frühgeburten. Die Anmeldung für die Feier am 17. November bleibt weiterhin geöffnet.

Quelle