Mike Amiri zeigt in Paris eine Kollektion zwischen L.A.-Dunkelheit und filmischer Eleganz
Adriana SchachtMike Amiri zeigt in Paris eine Kollektion zwischen L.A.-Dunkelheit und filmischer Eleganz
Der Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion, inspiriert von der rauen Seite Los Angeles’. Seine Eltern, iranische Einwanderer, besuchten erstmals eine seiner Shows – sein Vater zeigte sich sichtlich gerührt von dem Erlebnis.
Die Kollektion eröffnete mit einem schicken, anthrazitfarbenen Anzug, der an American Gigolo erinnerte. Amiri verließ sich diesmal weniger auf seine typischen drapierten Jacken und setzte stattdessen auf präzisere Schnitte und hochtaillierte Hosen. Patchwork-Leder und mit Satin bestickte Stücke verweisen auf Ryan Goslings Figur in Drive.
Schillernde Stoffe kamen ebenfalls zum Einsatz, ebenso wie Amiris Debüt einer feinen Schmucklinie. Der Designer beschrieb die Saison als eine Erkundung der zwielichtigen Unterwelt von L.A. – ein Abschied von der sonst so sonnigen Nostalgie seiner Marke. Nach der Show scherzte Amiri über seine Regel, Hemden offen zu tragen, und meinte lachend: „Warum nicht einfach ein bisschen sexy sein?“
Sein Vater, eine prägende Figur für sein Schaffen, sah die Kollektion zum ersten Mal live. Die Show markierte einen mutigen Schritt in Amiris gestalterischer Entwicklung, die präzises Tailoring mit filmischen Anspielungen verbindet. Das Event unterstrich sowohl persönliche als auch kreative Meilensteine der Marke.
