Mainz bekommt ein neues kulturelles Herzstück an der Rheinallee 111
Ein neues kulturelles Zentrum namens hundert11 soll in Mainz an der Rheinallee 111 eröffnet werden. Das von der Wohnbau Mainz entwickelte Projekt vereint Kunst, Musik und Gemeinschaftsräume unter einem Dach. Erste Mieter stehen bereits fest, und es ist geplant, einen inklusiven Begegnungsort für alle Bewohner der Stadt zu schaffen.
Hinter hundert11 steht die Idee, eine zentrale Anlaufstelle für soziokulturelle Aktivitäten zu schaffen. Ursprünglich hatte sich die Wohnbau Mainz einen Ort vorgestellt, an dem Kunst, Musik und gesellschaftliches Miteinander gedeihen können. Der erfahrene Kulturunternehmer Norbert Schön wird das Projekt leiten und es als offenen "Wohnzimmer"-Bereich für die vielfältige Stadtbevölkerung gestalten.
Das Zentrum wird Konzerte, Lesungen und Veranstaltungen veranstalten, die für alle zugänglich sein sollen – unabhängig von Herkunft oder Hintergrund. Die Finanzierung erfolgt durch die Stadt Mainz, das Land Rheinland-Pfalz und die Kulturstiftung des Bundes. Diese Förderung sichert die Umsetzung des Projekts wie geplant.
Ab 2026 wird der Kulturbäckerei-Club die oberen Etagen beziehen und das Zentrum damit auf zwei Ebenen erweitern. Schön, der als persönlich haftender Gesellschafter fungieren wird, plant die Leitung eines großen Veranstaltungsraums, eines Clubs, eines Restaurants sowie eines bespielbaren Innenhofs. Ziel ist es, der unabhängigen Kulturszene Mainz' eine Heimat zu geben und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken.
Roman Becker, Vorstandsvorsitzender der Wohnbau Mainz, betont die Bedeutung des Projekts für die Lebensqualität in der Stadt. Der Trägerverein von hundert11 wird sich auf kulturelle Bildung, Teilhabe und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen konzentrieren. Ihr Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich die Bürger ungezwungen begegnen und austauschen können.
Das Kulturzentrum hundert11 wird als multifunktionaler Ort für Kunst, Gastronomie und soziales Miteinander seine Türen öffnen. Mit gesicherter Finanzierung und festen Mietern ist das Projekt auf dem besten Weg, zu einem zentralen Bestandteil der Mainzer Kulturszene zu werden. Der inklusive Ansatz des Zentrums soll es zu einem Treffpunkt für die gesamte Stadtgesellschaft machen.






