29 April 2026, 00:36

Logistik-Pionier ten Hompel steigt bei Software-Start-up Logistikbude ein

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer Fertigungsumgebung.

Logistik-Pionier ten Hompel steigt bei Software-Start-up Logistikbude ein

Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel, eine der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Logistikbranche, ist als Gesellschafter bei der Logistikbude GmbH eingestiegen. Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen, die zentrale Prozesse im Ladungsträgermanagement automatisieren. Mit seiner Beteiligung vertieft ten Hompel eine bereits bestehende Partnerschaft.

Die Logistikbude GmbH will die Logistikbranche revolutionieren, indem sie die Abwicklung von Ladungsträgern vollständig automatisiert. Ihre Software vereinfacht Aufgaben wie die Kontenabstimmung, die Bestandsabgleiche und Inventuren. Zudem schafft das System in Echtzeit Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg.

Ten Hompel bringt jahrzehntelange Erfahrung in das Unternehmen ein. 1988 gründete er mit die GamBit GmbH, die sich auf Lagerverwaltung und industrielle Steuerungssysteme spezialisiert hat. Später prägte er als geschäftsführender Direktor des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) die Entwicklung von Shuttle-Technologien für die Intralogistik maßgeblich mit.

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Neben seinen unternehmerischen Aktivitäten ist er Inhaber einer Seniorprofessur an der Technischen Universität Dortmund und Mitglied im Vorstand des Lamarr-Instituts für Künstliche Intelligenz. 2023 wurde er für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Mit seiner verstärkten finanziellen Unterstützung der Logistikbude unterstreicht er nun sein Vertrauen in das Potenzial des Unternehmens, logistische Abläufe neu zu gestalten.

Die Partnerschaft festigt die Marktposition der Logistikbude. Mit ten Homels Rückendeckung will das Unternehmen seine Vision einer vollständigen Automatisierung im Ladungsträgermanagement vorantreiben. Die Fähigkeit der Software, Echtzeit-Einblicke zu ermöglichen, könnte einen neuen Standard für die Effizienz von Lieferketten setzen.

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