16 April 2026, 16:22

Landestierschutzpreis 2025: Diese Helden retten Nordrhein-Westfalens Wildtiere

Ein Buch mit dem Titel "Der Zoologe: Ein monatliches Journal der Naturgeschichte" mit einer realistischen Illustration eines Vogels auf dem Cover, umgeben von einem Reh, Kaninchen und Fuchs, und einer fetten schwarzen Titelbeschriftung oben drauf.

Landestierschutzpreis 2025: Diese Helden retten Nordrhein-Westfalens Wildtiere

Landestierschutzpreis 2025: Drei herausragende Engagierte aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) hat den Landestierschutzpreis 2025 an drei verdiente Persönlichkeiten und Initiativen in Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Preisverleihung fand am 3. November in den WDR-Studios NRW statt. Der seit fünf Jahren vergebene Preis würdigt außergewöhnliche Leistungen im Tier- und Artenschutz sowie in der Rehabilitation verletzter Tiere.

Den mit 30.000 Euro dotierten Hauptpreis teilten sich die diesjährigen Preisträger, wobei das Ehepaar Anke und Thomas Voß aus Münster die höchste Auszeichnung erhielt. Seit fast 14 Jahren setzen sich die beiden unermüdlich für die Rettung wildlebender Tiere ein. Jährlich versorgen sie über 150 verletzte oder verwaiste Tiere und erhielten für ihr langjähriges Engagement 10.000 Euro.

Anke und Thomas Voß betreiben seit 2011 eine Wildtierrettungsstation, in der sie rund um die Uhr Tiere wie Igel, Greifvögel und Singvögel pflegen. Viele der Tiere hätten ohne ihre Hilfe kaum eine Überlebenschance. Ihr Einsatz geht weit über das Übliche hinaus – oft retten sie Tiere in akuten Notlagen und begleiten sie bis zur Auswilderung.

Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 8.000 Euro erhielt Christa Becker aus Bochum. Sie hat sich auf die Rehabilitation von Mauerseglern spezialisiert, einer Art, deren Genesung besonders anspruchsvoll ist. Becker betreibt eine bundesweit tätige Auffangstation, in der verletzte oder geschwächte Vögel wieder flugfähig gemacht und in die Freiheit entlassen werden.

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Der dritte Platz (dotiert mit 6.000 Euro) ging an zwei Einrichtungen: Greifvogelhilfe Rösrath, die sich auf die Pflege verletzter Greifvögel konzentriert, und den Eselpark Zons in Dormagen, der vernachlässigten Eseln ein Zuhause gibt. Beide Organisationen wurden für ihren praktischen und unermüdlichen Einsatz im Tierschutz ausgezeichnet.

Bei der feierlichen Verleihung trafen Preisträger, Finalisten und Unterstützer zusammen – ein Zeichen für die wachsende Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements im Tierschutz. Ministerin Gorißen betonte, der Preis ehre Menschen, die sich über das normale Maß hinaus für Tiere in Not einsetzen.

Der Landestierschutzpreis 2025 unterstreicht, wie entscheidend das Wirken von Einzelpersonen und Initiativen für den Schutz heimischer Wildtiere ist. Anke und Thomas Voß, Christa Becker sowie die dritten Preisträger werden die Gelder nutzen, um ihre Rettungsarbeit auszubauen. Dank ihres Einsatzes erhalten verletzte und verwaiste Tiere in ganz Nordrhein-Westfalen die Hilfe, die sie dringend benötigen.

Quelle