Lachgas-Trend unter Jugendlichen: Polizei in Jülich warnt vor tödlichen Risiken
Adriana SchachtLachgas-Trend unter Jugendlichen: Polizei in Jülich warnt vor tödlichen Risiken
In den vergangenen Wochen hat die Polizei in Jülich in öffentlichen Bereichen leere Lachgaskartuschen und Luftballons entdeckt. Das Gas, das häufig aus Ballons inhaliert wird, hat sich unter Jugendlichen zu einem Trend entwickelt. Trotz des harmlos wirkenden Erscheinungsbilds warnen die Behörden vor den Gefahren.
Am Mittwoch, dem 27. August 2025, fanden Beamte in der Karthäuserstraße und im Park An der Promenade weitere weggeworfene Kartuschen und Ballons. In der Nähe hielten sich etwa 50 junge Menschen und Jugendliche mit solchen Utensilien auf.
Das Einatmen von Lachgas kann zu Schwindel, gestörter Wahrnehmung und Halluzinationen führen. Regelmäßiger Konsum birgt Risiken wie Nervenschäden und andere schwere gesundheitliche Folgen. Die Polizei betont, dass das Gas keineswegs so harmlos ist, wie es scheint.
Die Behörden rufen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die Risiken von Lachgas zu sprechen. Zudem wird die Bevölkerung aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten zu melden. Die Warnungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass sich der Trend unter Jugendlichen weiter ausbreitet.
