Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Zusammenarbeit
Adriana SchachtKreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Zusammenarbeit
Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Integrationsdienstleistungen zu verbessern. Die Vereinbarung formalisiert ihre gemeinsame Arbeit im Rahmen des Programms "Kommunales Integrationsmanagement" (KIM). Beide Seiten streben an, die Unterstützung für Neuankömmlinge effizienter und besser zwischen den Behörden abgestimmt zu gestalten.
Die Unterzeichnung erfolgte offiziell durch Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Laut Vereinbarung wird der Kreis Herford eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager im KIM-Programm finanzieren, einschließlich der notwendigen IT-Ausstattung und fachlicher Betreuung. Das Jobcenter stellt Büroräume bereit und bindet die Stelle in seine bestehenden Arbeitsabläufe ein.
Das KIM-Programm konzentriert sich auf die Optimierung von Integrationsprozessen für Menschen mit internationalem Familienhintergrund. Die Fallmanager kümmern sich um Einzelschicksale, identifizieren strukturelle Hindernisse und schlagen Verbesserungen vor, um die Unterstützung zu beschleunigen. Ziel ist es, behördliche Abgrenzungen abzubauen und eine reibungslosere Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu gewährleisten.
Der Kreis Herford führt die vom Land NRW geförderte KIM-Initiative seit 2022 durch. Dr. Nolte betonte, dass die neue Vereinbarung sowohl den Einzelnen als auch dem gesamten System im Kreis zugutekommen werde. Gülal-Karaduman ergänzte, dass die Partnerschaft zu nachhaltigeren, maßgeschneiderten und effizienteren Integrationsbemühungen führen werde.
Die zuständige Fallmanagerin oder der zuständige Fallmanager wird in Kürze im Rahmen des neuen Konzepts die Arbeit aufnehmen. Zu den Aufgaben gehören die direkte Unterstützung von Betroffenen sowie die kontinuierliche Überprüfung der Integrationsverfahren. Die Vereinbarung markiert einen offiziellen Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und dem Jobcenter.






