Krefelds Eishockey-Legenden spielen für Toleranz und Vielfalt auf dem Eis
Recep WohlgemutKrefelds Eishockey-Legenden spielen für Toleranz und Vielfalt auf dem Eis
Wohltätiges Eishockeyspiel in Krefeld: Ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt
Am 8. November 2023 findet in Krefeld ein Benefiz-Eishockeyspiel statt, das sich für Toleranz und Inklusion einsetzt. Dabei trifft eine Mannschaft von Hockey is Diversity – einer Initiative des ehemaligen Profispielers Dr. Martin Hyun – auf die Krefeld Legends, ein Team aus lokalen Eishockey-Legenden vergangener Jahrzehnte.
Dr. Martin Hyun schrieb Geschichte als erster Spieler koreanischer Herkunft in der deutschen Elite-Liga DEL, wo er für die Krefeld Pinguine auflief. Während seiner Karriere erlebte er immer wieder Rassismus, von verbalen Angriffen bis hin zu Ausgrenzung. Diese Erfahrungen motivierten ihn, Hockey is Diversity zu gründen – eine ehrenamtlich getragene Organisation, die sich gegen Diskriminierung im Sport engagiert.
Die Initiative finanziert ihre Projekte, darunter Jugendprogramme in Zusammenarbeit mit dem KEV 81, durch Spenden und Mitgliedschaften. Hyun betont, dass der Kampf gegen Rassismus tägliche Arbeit erfordert und echte Vielfalt gelebt werden muss – und nicht nur als leere Parole dienen darf.
Beim anstehenden Spiel werden ehemalige Krefeld-Spieler wie Wolfgang „Bobby“ Fischer, Jay Luknowsky und Tommie Hartogs für die Krefeld Legends auf das Eis zurückkehren. Ihnen gegenüber steht das Team von Hockey is Diversity mit Akteuren wie Tino Boos, Mirko Lüdemann und DJ Chino. Die Veranstaltung soll die Bedeutung von Inklusion – sowohl im Eishockey als auch in der Gesellschaft insgesamt – in den Fokus rücken.
Die Einnahmen des Spiels kommen Hockey is Diversity und den Jugendprojekten des KEV 81 zugute. Zudem soll das Event Denkanstöße geben und die Debatte über Vielfalt im Sport vorantreiben. Die Organisatoren hoffen, dass das Spiel über das Eis hinaus nachhaltige Veränderungen anregt.






