30 June 2026, 12:18

Kölner S-Bahn startet mit Modernisierung in eine neue Ära bis 2040

50 Jahre Kölner S-Bahn - Alstom und Deutsche Bahn unterzeichnen historischen Vertrag

Kölner S-Bahn startet mit Modernisierung in eine neue Ära bis 2040

Das Kölner S-Bahn-Netz steht vor großen Veränderungen. Neue Züge, erweiterte Strecken und eine verbesserte Zuverlässigkeit leiten eine neue Phase für das System ein, das vor fast 50 Jahren seinen Betrieb aufnahm.

Am 1. Juni 1975 startete das Netz mit der Linie S11, die Bergisch Gladbach und Köln-Chorweiler verband. Heute umfasst es 310 Kilometer mit fünf Linien und zählt damit zu den zehn größten S-Bahn-Netzen Deutschlands.

Die Deutsche Bahn hat bereits 24 vollmodernisierte Züge des Typs ET 424 in Betrieb genommen. Diese verfügen über neue Fahrgastinformationsdisplays und kostenloses WLAN an Bord. Bis Ende 2024 sollen alle Einheiten im Einsatz sein.

Bis 2026 will das Unternehmen die gesamte S-Bahn-Flotte modernisieren. Durch eine gezielte Personaloffensive und Schulungen sank die Zahl der ausfallbedingten Stornierungen aufgrund von Personalmangel in diesem Frühjahr auf den Rekordwert von 0,2 Prozent.

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Der Konzern Alstom hat mit DB Regio einen Langzeitvertrag über die Wartung und Reinigung der neuen S-Bahn-Züge für Köln und das Rheinland geschlossen, der bis 2062 läuft. Zudem sichert DB Regio dauerhafte Arbeitsplätze in den Werkstätten Köln-Nippes und Düsseldorf, da die Deutsche Bahn die Kapazitäten an beiden Standorten ausbaut.

Die Zukunftspläne sehen vor, das Netz bis 2040 auf zehn Linien auszuweiten. Zu den wichtigsten Projekten gehören der Ausbau der Hauptstrecke zwischen Hansaring und Messe/Deutz, die Errichtung der Westspange mit eigenen S-Bahn-Gleisen sowie die Verbesserung regionaler Anbindungen. Die Erweiterung bringt mehr Haltepunkte, rückt die S-Bahn näher an die Fahrgäste heran und steigert die Barrierefreiheit.

Die Modernisierungen werden die Reichweite und Pünktlichkeit des Netzes erhöhen. Mehr Linien, moderne Züge und eine bessere Infrastruktur sollen die Region jahrzehntelang bedienen. Die langfristigen Verträge garantieren zudem Arbeitsplätze und Wartungskapazitäten weit über die kommenden Jahre hinaus.

Quelle