Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen 2026 nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder
Recep WohlgemutKölner Oper und Schauspielhaus öffnen 2026 nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder
Kölner Oper und Schauspielhaus sollen im September 2026 nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnen
Die Sanierung der beiden markanten Kulturstätten hat sich über 14 Jahre hingezogen und wird nun mit Kosten von 1,5 Milliarden Euro veranschlagt – ein Vielfaches der ursprünglich geplanten 253 Millionen Euro. Planungsfehler und Teilabriss trieben die Ausgaben immer weiter in die Höhe, während sich die Fertigstellung wiederholt verzögerte. Erstmals seit sechs Monaten durften Stadtvertreter kürzlich die Baustelle besichtigen.
Verantwortlich für das Großprojekt sind Oberbürgermeisterin Henriette Reker, das Projektmanagement-Team sowie der Intendant von Oper und Schauspielhaus. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein, die offizielle Wiedereröffnung ist für den 24. September desselben Jahres vorgesehen.
Nach Abschluss der Rohbauarbeiten folgen durch das Bühnenpersonal die abschließenden Kontrollen und die Inbetriebnahme. Die Gesamtkosten von 1,5 Milliarden Euro umfassen zudem die Finanzierung sowie die Miete für Ersatzspielstätten während der Sanierung.
Mit dem langwierigen Zeitplan und den explodierenden Kosten zählt die Sanierung zu den aufwendigsten Kulturprojekten, die Köln je umgesetzt hat. Nach der Fertigstellung werden Oper und Schauspielhaus wieder in vollem Umfang betrieben – und der Stadt zwei restaurierte Kulturdenkmäler zurückgeben.






