30 April 2026, 20:20

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach zweiter Roter Karte in der Bundesliga

Fussballkarte aus der FIFA-Weltmeisterschaft 1998 mit einem Spieler in einem Trikot mit entschlossener Miene vor einem hellblauen Himmel mit weissen Wolken.

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach zweiter Roter Karte in der Bundesliga

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop droht nach seiner zweiten roten Karte in dieser Saison eine dreispielige Sperre. Der deutsch-koreanische Akteur sah am 25. Oktober im Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München die Rote Karte. Seine disziplinären Probleme werfen Fragen auf – besonders vor der Bekanntgabe des südkoreanischen WM-Kaders am 16. Mai.

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Castrops jüngste Platzverweis folgte nach einem Foul an Bayerns Sael Kumbedi. Der Mittelfeldspieler bestreitet, dass der Zweikampf eine Rote Karte rechtfertigte, und betont, es habe sich um einen fairen Balleroberungsversuch gehandelt. Bereits früher in der Saison war er nach einer Roten Karte gegen den VfL Wolfsburg gesperrt worden.

Bekannt für seinen kämpferischen Spielstil, hatte Castrop in der Vergangenheit immer wieder mit Disziplinproblemen zu kämpfen. Dennoch bleibt er eine Schlüsselfigur – sowohl für seinen Verein als auch für die südkoreanische Nationalmannschaft. Seit dem vergangenen Herbst kam er zu fünf Länderspieleinsätzen und hat sich damit einen festen Platz im Team erarbeitet.

Mit der WM vor der Tür versprach Castrop, sollte er nominiert werden, künftig auf weitere Zwischenfälle zu verzichten. Er äußerte die Hoffnung, dass Südkorea bei dem Turnier stark auftreten und die gesetzten Ziele auf der weltweiten Bühne erreichen werde.

Wegen seiner jüngsten Sperre wird der Mittelfeldspieler drei Ligaspiele verpassen. Die Bekanntgabe des südkoreanischen WM-Kaders ist für den 16. Mai geplant – dabei gilt Castrops Nominierung als sehr wahrscheinlich. Sein Fokus liegt nun darauf, Disziplin zu wahren und gleichzeitig seinen Beitrag zu den Mannschaftszielen zu leisten.

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