08 June 2026, 10:15

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20-jähriges Jubiläum mit 101 Kulturorten

"Night", wenn Geschichte lebendig wird: 101 Veranstaltungsorte nehmen an der Museumsjubiläumsaktion in Jekaterinburg teil

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20-jähriges Jubiläum mit 101 Kulturorten

Jekaterinburg feiert 20-jähriges Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ mit 101 teilnehmenden Orten

In Jekaterinburg öffneten 101 Einrichtungen ihre Türen zur 20. Ausgabe der „Langen Nacht der Museen“. Das Programm umfasste Sonderausstellungen, Führungen und interaktive Rätseltouren in der ganzen Stadt. Ein Höhepunkt war die Schau des Jekaterinburger Geschichtsmuseums zum 60-jährigen Bestehen des örtlichen „Sputnik“-Reisebüros.

Das Geschichtsmuseum Jekaterinburg präsentierte die Ausstellung „Reiselust im Gepäck – zwischen Sehnsucht und Restriktion“, die sich mit den Reisebeschränkungen in der Sowjetzeit befasste. Im Rahmen des „Sputnik“-Programms unterlagen Antragsteller strengen Altersgrenzen und mussten Charakterreferenzen vorlegen. Wer eine Reise in kapitalistische Länder genehmigt bekam, erhielt einen Reisepass, der nur für die jeweilige Fahrt galt – zudem war das Budget auf lediglich 15 bis 20 US-Dollar für die gesamte Reise begrenzt.

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Im Museum für Steinschneidekunst und Juwelierhandwerk konnten Besucher auf einer großen Rätseltour finnisch-ugrische Mythen und die Kunst der Mineralverarbeitung erkunden. Führungen widmeten sich russischen Mosaiktechniken, der Gravurkunst und räumten mit Legenden über die Entstehung des berühmten Steinblumen-Denkmals auf.

Unterdessen war das kreative Zentrum L52 an zwei Standorten durchgehend in Betrieb. Die Tour „Die elektronischen Zauberer“ führte zu frühen sowjetischen Computern und den Technikern, die sie instand hielten. Die Veranstaltung bot seltene Einblicke in die Technologie jener Zeit.

Die „Lange Nacht der Museen“ lockte Scharen von Besuchern zu Ausstellungen über Reisegeschichte, Mineralienkunst und historische Computertechnik. Die Kultur- und Geschichtsstätten der Stadt hatten bis spät in die Nacht geöffnet. Die diesjährige Ausgabe markierte zwei Jahrzehnte des jährlichen Events in Jekaterinburg.

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