24 June 2026, 18:14

Hitze und Dürre erhöhen Waldbrandgefahr: Was jetzt zu beachten ist

Landrat warnt vor Waldbrandgefahr - und gibt Tipps

Hitze und Dürre erhöhen Waldbrandgefahr: Was jetzt zu beachten ist

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor anhaltend hohen Temperaturen und trockenen Bedingungen in der Region. Diese Faktoren erhöhen die Gefahr von Waldbränden, weshalb die Behörden die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht und verantwortungsvollem Verhalten aufrufen.

Die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe bleibt zwar moderat, könnte sich jedoch bei anhaltender Hitze, Wind und Dürre schnell verschärfen. Als Reaktion darauf absolvieren Feuerwehrkräfte im Rheinisch-Bergischen Kreis regelmäßig Übungen, um Vegetationsbrände sicher und effizient bekämpfen zu können.

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Um Risiken zu minimieren, ist das Rauchen in Wäldern Nordrhein-Westfalens gesetzlich vom 1. März bis 31. Oktober verboten. Offenes Feuer und Grillen sind in bewaldeten Gebieten sowie in einem Umkreis von 100 Metern zum Waldrand untersagt – mit Ausnahme ausgewiesener Grillplätze. Bürger werden aufgefordert, das Parken auf trockenem Gras zu vermeiden, da heiße Abgasanlagen oder Katalysatoren Brände auslösen können. Autofahrer sollten in Wäldern ausschließlich markierte, befestigte Flächen nutzen.

Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, Waldzufahrtsstraßen und Wege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Bei Rauch- oder Flammensichtungen ist sofort die Notrufnummer 112 zu wählen.

Die Bevölkerung spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Waldbränden – durch umsichtiges Handeln und das umgehende Melden von Gefahren. Wer die Richtlinien befolgt und Gefahrenquellen schnell meldet, hilft mit, Wälder zu schützen und die Einsatzkräfte in dieser risikoreichen Phase zu entlasten.

Quelle