10 April 2026, 16:20

"Hart aber fair" diskutiert: Wie können wir die Pflegekrise in Deutschland lösen?

Alter Mann hält ein Blatt Papier und sieht besorgt aus mit unscharfem Hintergrund.

Thema und Gäste der neuen Folge am Montag - "Hart aber fair" diskutiert: Wie können wir die Pflegekrise in Deutschland lösen?

Die ARD-Talkshow "Hart aber fair" widmet sich in ihrer nächsten Ausgabe der Pflegekrise in Deutschland. Die von Louis Klamroth moderierte Sendung wird am Montag, dem 3. November, um 21:00 Uhr in Das Erste ausgestrahlt. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und die Überlastung der Langzeitpflege – insbesondere für Menschen mit Demenz.

Die Folge mit dem Titel "Pflegenotstand: Wer sichert Würde im Alter?" beleuchtet die Belastungen, denen Angehörige und das Pflegesystem ausgesetzt sind. Aktuell sind die meisten Demenzkranken in Deutschland auf die Unterstützung ihrer Familien angewiesen, nur zehn Prozent leben in Pflegeheimen. Diskutiert werden Lösungsansätze, darunter eine bessere Unterstützung für pflegende Angehörige sowie Reformen zur Verbesserung der Pflegequalität.

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Klamroth führt die Debatte mit sechs Gästen: Karl-Josef Laumann (CDU), die Schauspielerin Andrea Sawatzki, Stella Merendino (Die Linke), der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen, Rainer Heydenreich, der mit Alzheimer lebt, sowie Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste. Wie üblich wird die Sendung durch kurze Dokumentarfilme ergänzt, die Hintergrundinformationen liefern.

Zuschauer können sich über soziale Medien und das Online-Forum der Sendung an der Diskussion beteiligen. Am Dienstag nach der Ausstrahlung wird wie gewohnt ein Faktencheck veröffentlicht, der strittige Aussagen und Statistiken überprüft.

Klamroth hatte die Moderation im Januar 2023 von dem langjährigen Gastgeber Frank Plasberg übernommen. Jede Ausgabe von "Hart aber fair" behandelt ein drängendes gesellschaftliches Thema und verbindet dabei Expertenmeinungen mit Publikumseinbindung.

Die Sendung am 3. November wird den dringenden Bedarf an besserer Demenzversorgung und unterstützenden Strukturen aufzeigen. Da die meisten Betroffenen auf ihre Angehörigen angewiesen sind, geht es in der Diskussion um konkrete Reformvorschläge. Zudem wird thematisiert, wie Würde und Lebensqualität für ältere Menschen, die auf langfristige Hilfe angewiesen sind, gesichert werden können.

Quelle