17 June 2026, 16:16

Hamm setzt digitale Bildungsoffensive mit 29 Millionen Euro um

Medienentwicklungsplan 2020-2024 übertrifft Erwartungen

Hamm setzt digitale Bildungsoffensive mit 29 Millionen Euro um

Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen. Schulen in der gesamten Region profitieren nun von einer verbesserten digitalen Infrastruktur, darunter schnellere Internetverbindungen und moderne Ausstattung.

Sämtliche Schulstandorte in Hamm sind mittlerweile über Glasfaserkabel miteinander vernetzt. Jede Einrichtung wurde mit aktuellen WLAN- und LAN-Netzwerken ausgerüstet. Zudem wurden in den Klassenzimmern über 1.700 Präsentationsgeräte installiert, um den Unterricht zu unterstützen.

Die Stadt steuerte 13,7 Millionen Euro zum MEP bei, zusätzlich konnten 15,7 Millionen Euro durch externe Fördermittel eingeworben werden. Mit diesen Investitionen wurde der IT-Stab ausgebaut, um die Modernisierung zu begleiten. Ein einheitliches System auf Basis von IServ und Citrix wurde flächendeckend in den Schulen eingeführt.

Dank dieser Maßnahmen liegt die durchschnittliche Geräteausstattung in Hamms Schulen nun bei über 70 Prozent. Viele Klassenräume können somit im Verhältnis 1:1 oder 1:2 – also ein Gerät pro Schüler:in oder ein Gerät für zwei Schüler:innen – arbeiten. Der MEP hat damit die Grundlage für den Einsatz digitaler Medien im täglichen Unterricht geschaffen.

Die Umsetzung des Medienentwicklungsplans hat die ursprünglichen Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Die Stadt plant bereits die nächste Phase der digitalen Entwicklung für den Zeitraum 2026 bis 2030. Die Fortschritte werden auch künftig prägen, wie Lehrkräfte und Schüler:innen Technologie im Bildungsbereich nutzen.

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