Großübung testet Katastrophenmanagement nach schwerem Verkehrsunfall mit 200 Beteiligten
Adriana SchachtGroßübung testet Katastrophenmanagement nach schwerem Verkehrsunfall mit 200 Beteiligten
Großübung für den Ernstfall: Mehrere Hilfsorganisationen testen Katastrophenmanagement
Am 6. September 2026 fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der mehrere Hilfsorganisationen beteiligt waren. Simuliert wurde ein schwerer Unfall mit einem Reisebus, einem Pkw und einem Fußgänger. Über 200 Personen wirkten an dem Szenario mit, darunter Einsatzkräfte und Statisten.
Die Übung begann mit einer simulierten Kollision zwischen einem Reisebus, der Fußballfans transportierte, und einem Auto, das anschließend einen Fußgänger erfasste. Der Einsatzleiter erklärte umgehend einen Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Kräfte alarmiert wurden. Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Insassen, während Rettungsteams Behandlungsbereiche einrichteten und sich auf die Versorgung der Verletzten vorbereiteten.
Während des Einsatzes wurden mehrere Abschnitte eingerichtet, die Funkkommunikation aufrechterhalten und Patientenkarten zur Erfassung der Verletzten genutzt. Insgesamt waren 26 Personen als „Verletzte“ in das Szenario eingebunden.
Nach Abschluss der Übung trafen sich alle 70 Einsatzkräfte sowie rund 30 Statisten an der Feuerwehrwache in Reichswalde, um Erfahrungen auszutauschen und die Ergebnisse zu besprechen.
Ziel der Übung war es, Abläufe bei der Bewältigung einer großen Zahl von Verletzten zu testen und zu optimieren. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst gestärkt. Die beteiligten Organisationen verfügen nun über ein besseres Verständnis ihrer koordinierten Einsatzfähigkeiten.
