06 June 2026, 22:17

Grausamer Enkeltrick: Seniorin aus Eitorf verliert 50.000 Euro an skrupellose Betrüger

POL-SU: Senior betrogen um 50.000 Euro

Grausamer Enkeltrick: Seniorin aus Eitorf verliert 50.000 Euro an skrupellose Betrüger

Betrüger ergaunern 50.000 Euro von Seniorin aus Eitorf – Enkelin-Trick mit grausamer Masche

Eine Frau aus Eitorf verlor am Donnerstag, dem 18. September, 50.000 Euro durch einen perfiden Betrug. Kriminelle gaben sich als ihre in Not geratene Enkelin aus und brachten sie unter einem Vorwand dazu, eine hohe Geldsumme zu übergeben. Erst als die Geschädigte später am selben Tag ihre Familie kontaktierte, wurde ihr der Schwindel bewusst.

Der Betrug begann mit einem Anruf: Ein Unbekannter gab sich am Telefon als ihre Enkelin aus und behauptete, sie habe einen schweren Unfall gehabt und leide an einer unheilbaren Krankheit. Dringend werde eine Behandlung benötigt – dafür sei sofort eine hohe Zahlung erforderlich, mit dem Versprechen auf spätere Erstattung.

Die Frau wurde unter massiven emotionalen Druck gesetzt und glaubte, das Leben ihrer Enkelin hänge von dem Geld ab. Sie wurde angewiesen, 50.000 Euro abzuheben, das Bargeld in einen Umschlag zu stecken und es einem angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Stattdessen erschien zwischen 17:00 und 19:00 Uhr eine Frau an ihrem Haus im Stadtteil Rankenhohn, um das Geld von ihrem Balkon entgegenzunehmen.

Nach der Übergabe stieg die Geschädigte in ein beigefarbenes Taxi, das von einem Mann gesteuert wurde, und verließ den Ort. Der Betrug flog erst auf, als sie später mit ihrer Tochter über den angeblichen Zustand ihrer Enkelin sprach. Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl das Geld als auch die Täter bereits verschwunden.

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Die Frau, die den Umschlag abgeholt hatte, wird als 30 bis 35 Jahre alt beschrieben, mit dunkelbraunem, kinnlangem Haar. Sie trug ein schwarzes, knielanges Kleid und helle Schuhe.

Die Polizei warnt dringend vor solchen Betrugsversuchen und rät, niemals persönliche Daten preiszugeben oder Bargeld an unbekannte Personen zu übergeben – egal wie glaubwürdig die Geschichte auch klingen mag. Zudem appellieren die Behörden an die Bevölkerung, Angehörige und Freunde über diese Maschen zu informieren, um weitere Opfer zu verhindern.

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