Gewalttätige WM-Feiern eskalieren: Polizei und Randalierer im Straßenkampf
Vito NeureutherGewalttätige WM-Feiern eskalieren: Polizei und Randalierer im Straßenkampf
Bei den Feiern zur Fußball-Weltmeisterschaft ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, als eine Gruppe von etwa 70 Personen mit der Polizei aneinandergeriet. Bei dem Vorfall kam es zu körperlichen Angriffen und offener Provokation der Beamten in der Öffentlichkeit.
Die aggressive Gruppe weigerte sich, das Verbot zu beachten, auf fahrende Busse zu klettern. Sie gingen auf die Polizisten los, warfen Glasflaschen und ein Fahrrad nach den Beamten. Ein 26-jähriger türkischer Staatsbürger aus Steinhagen reizte die Einsatzkräfte gezielt, provozierte wiederholt einen Polizeihund und wurde schließlich gebissen.
Die Ermittler vernehmen derzeit Zeugen und werten Handyvideos aus. Ihre Aufgabe besteht darin, die Beteiligten zu identifizieren und die begangenen Straftaten aufzuklären. Dem Mann aus Steinhagen droht eine Anklage wegen Störung der öffentlichen Ordnung.
Die Polizei wies die Bevölkerung darauf hin, dass während Feierlichkeiten keine Ausnahmen von Regeln oder Gesetzen gemacht werden. Gleichzeitig ruft sie alle Bürger auf, die Hinweise, Fotos oder Videos besitzen, diese über das Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen hochzuladen.
Die Sonderkommission rekonstruiert weiterhin den Ablauf der Ereignisse anhand der vorhandenen Beweise. Gegen eine Person wurde bereits Anklage erhoben, weitere Identifizierungen stehen noch aus. Die Ermittlungen dauern an.
