03 April 2026, 20:23

Gerhard Struber verlässt den 1. FC Köln – und blickt ohne Groll zurück

Fussballtrainer in Mütze und Spieler in Helmen auf einem Feld mit einem Torpfosten, Bäumen und einem klaren Himmel.

Gerhard Struber verlässt den 1. FC Köln – und blickt ohne Groll zurück

Gerhard Struber verließ den 1. FC Köln mitten im Aufstiegskampf der letzten Saison. Der österreichische Trainer, der inzwischen bei Bristol City unter Vertrag steht, blickt inzwischen ohne Bitterkeit auf diese Phase zurück. Sein Abschied folgte auf interne Konflikte und eine Serie enttäuschender Ergebnisse.

Struber hatte den Posten beim FC Köln Ende 2023 übernommen, doch bereits im Dezember 2024 verschärften sich die Spannungen. Auseinandersetzungen mit Sportdirektor Christian Keller über Kaderplanung und Transferpolitik belasteten die Zusammenarbeit. Zudem fühlte sich der Trainer vom Vereinsvorstand nicht ausreichend unterstützt – ein Grund für seinen vorzeitigen Rückzug.

Den endgültigen Bruch markierte im Mai ein 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg. Trotz des Rückschlags blieb Köln nach dem 32. Spieltag auf Platz zwei. Friedhelm Funkel übernahm interimistisch und führte die Mannschaft mit Siegen gegen Nürnberg (2:1) und Kaiserslautern (4:0) schließlich in die Bundesliga.

Struber trainiert inzwischen Bristol City, das aktuell auf Platz acht der englischen Championship steht. Zwar geht er auf Details seines Köln-Abschieds nicht ein, doch er akzeptiert, dass Entlassungen zum Berufsrisiko eines Cheftrainers gehören. Stattdessen konzentriert er sich auf seine neue Aufgabe und bezeichnet die Erfahrung als wertvolle Lektion.

Während der FC Köln unter Funkel die Rückkehr in die Bundesliga schaffte, hat sich Struber bei Bristol City eingelebt. Seine Zeit in Deutschland endete zwar mit ungelösten Konflikten, doch ohne nachträglichen Groll.

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