Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Vito NeureutherGelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Die unter dem Namen "ROADPOL 'Aktion Anschnallen'" durchgeführte Kontrollwoche fand vom 9. bis 15. März 2026 statt. Im Fokus stand die Überprüfung, ob Autofahrer und Mitfahrer im gesamten Stadtgebiet ihre Sicherheitsgurte korrekt angelegt hatten.
Während der einwöchigen Kampagne stellten die Beamten 52 Verkehrsteilnehmer fest, die entweder keinen Gurt trugen oder diesen falsch angelegt hatten. Bei weiteren 29 Kindern wurde eine mangelhafte Sicherung in den Fahrzeugen beanstandet – ein alarmierendes Zeichen für die Kindersicherheit. Die Kontrollen konzentrierten sich besonders auf stark frequentierte Bereiche wie die VELTINS-Arena und den Flohmarkt an der Trabrennbahn.
Die Aktion ist Teil der übergreifenden Bemühungen des ROADPOL-Netzwerks, das in ganz Europa gemeinschaftliche Überwachungs- und Aufklärungskampagnen koordiniert. Zwar liegen für 2025 keine bundesweiten Zahlen vor, doch regionale Daten aus Südhessen zeigen allein für März 2026 insgesamt 328 Verstöße – darunter 22 bei Kindern – im gleichen Zeitraum.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen thematischen Kontrollwochen, um die Verkehrssicherheit zu fördern. Durch gezielte Überprüfungen soll die Einhaltung der Verkehrsregeln gestärkt und das Unfallrisiko verringert werden.
Die Ergebnisse unterstreichen weiterhin bestehende Probleme bei der Gurtpflicht – insbesondere bei der Sicherung von Kindern. Die Polizei wird auch künftig gezielte Kontrollen durchführen, um die Akzeptanz zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Die Kampagne ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Sicherheit auf Europas Straßen nachhaltig zu verbessern.






