30 April 2026, 18:23

Fritz Schramma verlässt CDU nach 49 Jahren – und übt harte Kritik an Kölner Parteiführung

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine zentrale Gruppe von Menschen und Text über das Ereignis zeigt.

Fritz Schramma verlässt CDU nach 49 Jahren – und übt harte Kritik an Kölner Parteiführung

Fritz Schramma hat die CDU nach fast fünf Jahrzehnten als Mitglied verlassen. Der langjährige Politiker nannte tiefe Bedenken gegenüber der örtlichen Parteiführung in Köln als Grund für seinen Rückzug. Trotz seines Austritts bleibt er den Kernwerten der CDU sowie ihrer Arbeit auf Landes- und Bundesebene verbunden.

Schrammas Entscheidung folgt auf jüngste Wahlniederlagen der Partei in Köln, wo er die mangelnde Anpassungsfähigkeit der CDU kritisierte. Den Kölner Stadtverband bezeichnete er als führungslos und nannte dabei explizit Serap Güler als Teil des Problems. Seine Frustration wuchs, als nach der Wahlniederlage die Führungspositionen innerhalb der Fraktion kurzfristig an dieselben Personen neu vergeben wurden.

In Interviews lobte Schramma zwar die Erfolge der Partei unter Persönlichkeiten wie Hendrik Wüst und Friedrich Merz. Gleichzeitig betonte er, dass sein Austritt keine Abkehr von der CDU an sich sei, sondern ein Protest gegen die Stagnation in Köln. Er rief jüngere Mitglieder auf, Eigeninitiative zu zeigen und die Zukunft der Partei in der Stadt neu zu gestalten.

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Sein Rückzug markiert das Ende einer 49-jährigen Mitgliedschaft. Schramma bestand darauf, dass sein Schritt eher als Weckruf denn als endgültiger Abschied verstanden werden solle.

Der Austritt eines erfahrenen Mitglieds wie Schramma unterstreicht die Spannungen innerhalb der Kölner CDU. Seine Kritik an Führungsunfähigkeit und Reformstau kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Partei. Ob sein Aufruf zur Erneuerung Veränderungen bewirken wird, bleibt abzuwarten.

Quelle