17 June 2026, 18:10

Feuerwehr in Iserlohn kämpft gegen Brände, Explosion und Fehlalarme an einem Tag

FW-MK: Iserlohn Fire Department hatte einen arbeitsreichen Freitag

Feuerwehr in Iserlohn kämpft gegen Brände, Explosion und Fehlalarme an einem Tag

Rettungskräfte in Iserlohn und Sümmern hatten einen ereignisreichen Tag mit mehreren Einsätzen. Brände, eine Explosion und Fehlalarme hielten die Feuerwehr im gesamten Gebiet in Atem. Mehrere Operationen erforderten schnelle Reaktionen und sorgfältiges Vorgehen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Der Tag begann gegen 10:15 Uhr mit einer Meldung über einen Baum, der in Iserlohn auf eine Straße zu stürzen drohte. Einsatzkräfte rückten aus, um die Lage zu begutachten und die Gefahr zu beseitigen.

Um 11:30 Uhr löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus. Die Feuerwehr traf ein, stellte jedoch fest, dass keine reale Gefahr bestand – ein Einsatz war nicht nötig.

Gegen 13:25 Uhr brach in einer Gerberei in Sümmern ein Feuer in einer Abgasanlage aus. Die Feuerwehr Iserlohn und die Löschgruppe Sümmern reagierten umgehend, löschten die Flammen, und das Sümmerner Team kehrte bald zu seiner Wache zurück.

Später erschütterte eine Explosion dieselbe Gerberei in Sümmern. Rund 50 Quadratmeter des Daches fingen Feuer, und ein Schornstein stand in Flammen. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus nach Iserlohn gebracht. Die Feuerwehr leitete eine Großoperation ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und den beschädigten Schornstein zu stabilisieren, damit er nicht einstürzte. Eine Brandwache wurde eingerichtet, um Wiederentfachungen zu überwachen. Nach der Bestätigung, dass keine Glutnester mehr bestanden, beendete die Feuerwehr um 18:33 Uhr den Einsatz.

Ebenfalls wurde die Berufsfeuerwehr nach Letmathe in die Windhügelstraße gerufen, wo ein Gebäudebrand gemeldet worden war. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer bereits gelöscht war.

Ein weiterer Feueralarm in einem Betrieb am Stenglingser Weg entpuppte sich als Fehlalarm. Ausgelöst worden war er durch Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger, dessen Wasserdampf die Alarmanlage auslöste.

Die Einsätze führten zu leichten Verletzungen und Sachschäden, konnten aber ohne schwerwiegende Folgen unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr führte gründliche Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass keine Restgefahren bestanden. Nach Abschluss ihrer Aufgaben kehrten alle Teams zu ihren Standorten zurück.

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