23 May 2026, 10:16

Falsche Bußgeldforderungen: Betrüger zocken Besitzer von Balkon-Solaranlagen ab

Strafzahlung für Balkon-Kraftwerk? Bundesnetzagentur warnt vor Betrug

Falsche Bußgeldforderungen: Betrüger zocken Besitzer von Balkon-Solaranlagen ab

Bundesnetzagentur warnt vor gefälschten Schreiben an Besitzer von Balkon-Solaranlagen

Die Bundesnetzagentur hat die Öffentlichkeit vor betrügerischen Briefen gewarnt, die sich an Besitzer von Mini-Photovoltaikanlagen auf Balkonen richten. Die gefälschten Schreiben fordern angebliche Bußgelder für nicht angemeldete Anlagen ein und nutzen dabei die Verunsicherung über gesetzliche Vorschriften aus. Die Behörden bestätigten, dass es sich um Fälschungen handelt, und rufen die Empfänger dazu auf, aktiv zu werden.

In den Betrugsbriefen geben sich die Absender fälschlicherweise als Bundesnetzagentur aus und werfen den Empfängern vor, ihre kleinen Solaranlagen nicht registriert zu haben. Sie verlangen eine Zahlung von 41,60 Euro und drohen mit einem erhöhten Bußgeld von 208 Euro, falls die Summe nicht innerhalb von 14 Tagen beglichen wird. Zudem werden die Besitzer in den gefälschten Schreiben aufgefordert, einen jährlichen EEG-Bericht einzureichen – ein weiterer Teil der Täuschung.

Mehrere Ungereimtheiten entlarven die Briefe als Fälschungen. Die Behörde weist auf falsche Absenderadressen, Telefonnummern und E-Mail-Angaben als klare Warnsignale hin. Zwar ist die Registrierung einer Balkon-Solaranlage tatsächlich innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme Pflicht, doch die in den Schreiben erhobenen Forderungen sind Teil des Betrugs.

Die Bundesnetzagentur rät allen, die ein solches Schreiben erhalten, die Zahlungsaufforderung zu ignorieren. Stattdessen sollten sie Anzeige gegen die unbekannten Absender erstatten. Dieser Schritt hilft den Behörden, die betrügerischen Machenschaften zu verfolgen und zu unterbinden.

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Der Betrug nutzt die Verwirrung um die tatsächlichen Meldepflichten für Balkon-Solaranlagen aus. Empfänger verdächtiger Schreiben sollten diese direkt bei der Bundesnetzagentur überprüfen. Durch die Meldung solcher Fälle kann verhindert werden, dass weitere Besitzer von Solaranlagen getäuscht werden.

Quelle