Euskirchen feiert Tag des offenen Denkmals mit Rekordbesuch und historischen Schätzen
Adriana SchachtEuskirchen feiert Tag des offenen Denkmals mit Rekordbesuch und historischen Schätzen
Euskirchen begrüßte rund 1.200 Besucher zum Tag des offenen Denkmals am zweiten Septembersonntag
Die bundesweite Veranstaltung bot in der Stadt ein buntes Programm aus Geschichte, Architektur und familienfreundlichen Aktivitäten. In diesem Jahr standen Führungen, Mitmachausstellungen und der seltene Zugang zu historischen Stätten auf dem Plan.
Ein Höhepunkt war der Turm der evangelischen Kirche an der Kölner Straße, von dessen Spitze aus die Besucher einen weiten Blick über die Stadt genießen konnten. In der Nähe zog das historische preußische Lokomotivdepot an der Oststraße mit der restaurierten Lokomotive „Zucker-Susi“ zahlreiche Schaulustige an.
Familien mit Kindern erlebten interaktive Angebote, darunter Spielmöglichkeiten und die Gelegenheit, auf alte Lokomotiven zu klettern. Auf dem historischen Friedhof an der Frauenberger Straße widmeten sich Führungen dem Thema „Krieg und Frieden“. In der Veranstaltungshalle erläuterten Fachleute die „Dachraupe“, eine statische Konstruktion aus dem Dachdeckerhandwerk.
Im CASINO-Gebäude wurden die jüngsten Restaurierungsarbeiten präsentiert, darunter Details zur sanierten Holztreppe und den neu freigelegten Gewölbekellern. Für eine Pause kehrte so mancher Besucher ins „Café Paradies“ ein, das den ganzen Tag über für das leibliche Wohl sorgte.
Der nächste Tag des offenen Denkmals ist bereits für Sonntag, den 13. September 2026, terminiert.
Die Veranstaltung ermöglichte Einheimischen und Touristen kostenlosen Zugang zu sonst nicht öffentlich zugänglichen Orten. Von Industriekultur bis hin zu baulicher Denkmalpflege spiegelten die Aktivitäten die vielfältige Geschichte Euskirchens wider. Die Organisatoren verzeichneten eine starke Besucherbeteiligung und großes Interesse an den kommenden Auflagen des jährlichen Events.






