28 June 2026, 02:20

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Voltfang schließt Finanzierungsrunde ab und eröffnet 'Europas größtes Second-Life-Batteriefabrik'

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Voltfang hat in Aachen Europas größtes Werk für Second-Life-Batteriespeichersysteme eröffnet. Das Unternehmen verarbeitet gebrauchte Elektroauto-Batterien zu großskaligen Energiespeicherlösungen und hat zudem erhebliche Investitionen für die Erweiterung seiner Aktivitäten gesichert.

Die neue Fabrik befindet sich in den ehemaligen Produktionshallen von Next.e.GO im TRIWO Technopark. Mit einer Fläche von 6.000 Quadratmetern lässt sie sich so ausbauen, dass Speichersysteme mit einer jährlichen Gesamtkapazität von 1 Gigawattstunde (GWh) produziert werden können.

2023 stellte Voltfang Speicherkapazitäten von 5 Megawattstunden (MWh) her, 2024 stieg diese Zahl auf 20 MWh. Bis 2026 strebt das Unternehmen eine Kapazität von 250 MWh an.

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In einer von Forward.One angeführten Series-B-Finanzierungsrunde hat Voltfang über 15 Millionen Euro eingesammelt. Die Mittel fließen in das Wachstum des Unternehmens sowie in die Weiterentwicklung seines Venma-Energiemanagementsystems, das mit KI-Funktionen ausgestattet wird.

Das Unternehmen räumt ein, dass der Aufbau einer unabhängigen, widerstandsfähigen Batterieindustrie in Deutschland und Europa eine anspruchsvolle Aufgabe bleibt. Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme wird Deutschland bis 2030 Großspeicher mit einer Kapazität von 100 GWh und bis 2045 von 180 GWh benötigen.

Die neue Fabrik festigt Voltfangs Position auf dem Energiespeichermarkt. Mit seinen Expansionsplänen und technologischen Aufrüstungen will das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Batterielösungen bedienen. Gleichzeitig arbeitet es weiter daran, die Produktion hochzufahren, um die Energiewende in Europa zu unterstützen.

Quelle